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AKTUELL

Pressemitteilungen


  • 1. Juni 2022

    Stadtwerke Peine senken den Strompreis


    EEG-Umlage sinkt ab 1. Juli 2022 auf Null Cent pro Kilowattstunde

    Peine. Die Strompreise der Stadtwerke Peine sinken für alle Haushaltskunden ab 1. Juli 2022 um -3,723 Cent netto pro Kilowattstunde. Damit geben die Stadtwerke die von der Bundesregierung beschlossene Absenkung der EEG-Umlage auf Null Cent pro Kilowattstunden mit Wirkung zum 1. Juli 2022 weiter. Verankert ist der Beschluss über die Absenkung der Umlage im „Gesetz zur Absenkung der Kostenbelastung durch die EEG-Umlage und zur Weitergabe dieser Absenkung an die Letztverbraucher“.  Die Weitergabe dieses Vorteils wurde gesetzlich geregelt und erfordert deshalb keine gesonderte Bekanntmachung.

     

    Die Stromverbräuche werden zum 1. Juli 2022 rechnerisch abgegrenzt und in der Jahresabrechnung ausgewiesen. Die neuen Strompreise finden Sie unter https://www.stadtwerke-peine.de/stadtwerke-peine/privatkunden/produkte-tarife/strom/1-strom-pe/uebersicht-stromtarife-pe/.



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  • 24. Juni 2022

    Notfallplan Gas - die zweite von drei Warnstufen wurde ausgerufen


    Welche Auswirkungen hat die Alarmstufe für Energiekunden?

    Die energiepolitische Lage hat sich in den letzten Monaten dramatisch zugespitzt. Russland hat die Gaslieferungen via Nordstream 1 nach Deutschland sukzessive reduziert. Aktuell fließen nur noch 67 Millionen Kubikmeter pro Tag. Dies entspricht gerade einmal 40 % der technisch möglichen Liefermenge. Zudem hatte Russland seine Gaslieferungen nach Bulgarien, Finnland, Dänemark, in die Niederlande und nach Polen komplett eingestellt. Am letzten Freitag wurden noch einmal Lieferungen an EU-Länder weiter gekürzt, nach Frankreich sogar ganz eingestellt. Die Nicht- und Minderlieferungen wurden von Bundeswirtschaftsminister Habeck als politisch motiviert eingestuft und als ökonomischer Angriff auf Deutschland und die EU gewertet.

     

    Heute hat der Bundeswirtschaftsminister die Alarmstufe des Notfallplans Gas ausgerufen

    Die Alarmstufe tritt in Kraft, wenn eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vorliegt, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt, der Markt aber noch in der Lage ist, diese Störung oder Nachfrage allein zu bewältigen. Die Gasversorgung ist Stand heute noch gewährleistet. Allerdings gilt es mit Blick auf den kommenden Winter Vorsorge zu treffen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Auswirkungen einer weiteren Verknappung des Gasangebots zu begrenzen. Die Alarmstufe ist auch Voraussetzung für die Umsetzung der Pläne der Bundesregierung, dass bereits stillgelegte Kohle-Kraftwerke wieder ans Netz gehen können, um Erdgas bei der Stromproduktion einzusparen. Das entsprechende Gesetz soll am 8. Juli 2022 den Bundesrat passieren und sofort in die Umsetzung gehen.


    Die ausgerufene Alarmstufe kann aber auch für Wirtschaft und Privathaushalte erhebliche finanzielle Konsequenzen mit sich bringen. Um den Gasmarkt im Falle einer strukturellen Störung insgesamt funktionsfähig zu halten, sollen Gasversorgungsunternehmen vor Insolvenz geschützt werden. Deshalb wurde im Mai 2022 das Energiesicherungsgesetz (EnSiG) novelliert. Dieses räumt Gasversorgungsunternehmen das Recht ein, höhere Einkaufspreise, die ggf. zur Erfüllung ihrer Lieferverträge realisiert werden müssen, direkt an ihre Kunden weiterzugeben. Voraussetzung für die Anwendung dieses Preisanpassungsrechts nach dem EnSiG ist, dass die Alarmstufe nach dem Notfallplan Gas ausgerufen wurde und die Bundesnetzagentur eine strukturelle Störung der Gasversorgung angezeigt hat. Diese Feststellung hat die Bundesnetzagentur bislang noch nicht getroffen. Bundeswirtschaftsministerium und Bundesnetzagentur haben aber signalisiert, die Lage zu monitoren und im Bedarfsfall zu handeln.


    Wie wirken sich diese Entscheidungen auf die Energiepreise in Peine aus?


    Die Stadtwerke Peine haben die Zielsetzung, ihren Kundinnen und Kunden eine sichere Versorgung zu möglichst stabilen Preisen anbieten zu können. Um dies zu gewährleisten, beschaffen die Stadtwerke Peine den Großteil der benötigten Energiemengen in Tranchen über mehrere Jahre im Voraus. Der Vorteil unserer Strategie hat sich in den zurückliegenden Monaten gezeigt. Die extremen Preisverwerfungen am Energiehandelsmarkt konnten dadurch bisher gut kompensiert werden. Infolgedessen sind auch die Preiserhöhungen für unsere Kundinnen und Kunden in der aktuell sehr angespannten Lage wesentlich moderater ausgefallen als bei Anbietern, die vorrangig auf eine kurzfristige Beschaffungsstrategie gesetzt haben. Letztmalig haben wir unsere Preise für Strom mit Wirkung zum 1. Januar 2020 und im Gas mit Wirkung zum 1. November 2021 angepasst.


    Die Preise für Energie haben sich an den Handelsplätzen seit Mitte letzten Jahres bis heute allerdings vervielfacht, so dass sich auch unsere Energiekunden in der zweiten Jahreshälfte 2022 auf Preiserhöhungen einstellen müssen. Der Umfang der Preiserhöhungen ist abhängig von der weiteren Marktentwicklung.

    Bei einer weiteren Verknappung der Gasmengen auf dem europäischen Markt, werden die Großhandelspreise für Gas und auch Strom weiter ansteigen. Die Stadtwerke Peine verfügen zwar über längerfristige Beschaffungsverträge, können aufgrund der geopolitischen Entwicklungen jedoch nicht absehen, ob die geschlossen Energielieferverträge von den Vorlieferanten vollumfänglich eingehalten werden (können).


    Was können Verbraucher tun, um Energie und Kosten zu sparen?


    Jeder einzelne Verbraucher kann mithelfen, Energie und damit auch Kosten zu sparen. Wirksame Maßnahmen für die Einsparung von Gas sind: Wartung des Heizungsgerätes für einen energiearmen und fehlerfreien Betrieb, Optimierung der Geräteeinstellungen (Heizkurve), Durchführung eines hydraulischen Abgleichs (Ersparnis von bis zu 15 % Gas möglich), Reduzierung der Raumtemperatur, Nachtabsenkung, Senkung der Raumtemperatur bei längerer Abwesenheit (Urlaub). Eine Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad reduziert den Energieverbrauch um rd. sechs Prozent. (Quelle: www.bundesregierung.de). Bei elektrischen Geräten sollte man auf „Energiefresser“ achten und diese möglichst austauschen. Hilfreich ist auch die Umstellung der Leuchtmittel auf verbrauchsarme LED. Unter www.stadtwerke-peine.de finden Interessenten hilfreiche Energiespartipps. Darüber hinaus können sich Bürgerinnen und Bürger aktiv von Experten (z.B. Klimaschutzagentur des Landkreises oder des Landes, Energieberatungsstellen, Verbraucherzentralen) beraten lassen, welche zusätzlichen Einsparpotentiale in ihrem Haushalt über die genannten Maßnahmen hinaus bestehen. 



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  • 23. Juni 2022

    Ausrufung Alarmstufe des Notfallplans Gas durch Bundeswirtschaftsminister Habeck


    Versorgungssicherheit gegenwärtig weiterhin gewährleistet - die Lage ist angespannt

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat am 23. Juni nach Abstimmung innerhalb der Bundesregierung die zweite von drei Stufen des Notfallplans Gas ausgerufen, die sog. Alarmstufe. Sie tritt ein, wenn laut Notfallplan Gas „eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vorliegt, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt, der Markt ist aber noch in der Lage, diese Störung oder Nachfrage zu bewältigen, ohne dass nicht marktbasierte Maßnahmen ergriffen werden müssen.“

     

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sagt dazu: „Aktuell ist die Versorgungssicherheit gewährleistet, aber die Lage ist angespannt. Grund für die Ausrufung der Alarmstufe ist die seit dem 14. Juni 2022 bestehende Kürzung der Gaslieferungen aus Russland und das weiterhin hohe Preiseniveau am Gasmarkt.“

     

    Auch für das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Peine gilt, dass die Versorgungssicherheit gegenwärtig gewährleistet ist.

     

    Hier finden Sie die aktuelle Presseinformation des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zur Ausrufung der Alarmstufe.

    Weitere Informationen zur Gasversorgungslage finden Sie auf der Seite der Bundesnetzagentur .

     

     



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  • 23. Juni 2022

    Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni 2022


    Die Stadtwerke Peine sichern die Daseinsvorsorge in unserer Region

    Peine. Heute findet bundesweit der sechste Tag der Daseinsvorsorge statt. Tag für Tag sind über 283.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz und halten Deutschland am Laufen – sei es durch das Bereitstellen von Strom und Trinkwasser, der Entsorgung von Abfall und der Reinigung unserer Kommunen oder dem Ausbau eines schnellen Internets. Der Ukrainekrieg und die damit verbundenen Verwerfungen auf den Energiemärkten sowie die noch immer schwelende Corona-Pandemie stellen kommunale Unternehmen aktuell vor große Herausforderungen und zeigen einmal mehr, wie wichtig die Daseinsvorsorge für unsere Gesellschaft ist.

    Bei den Stadtwerken Peine sorgen rund 140 Mitarbeitende 24/7, 365 Tage im Jahr dafür, dass die Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme jederzeit gewährleistet ist.

    Geschäftsführer Ralf Schürmann sagt: „Die aktuelle Krise zeigt einmal mehr, welchen Stellenwert die Energie- und Wasserversorgung hat und wie wichtig die kommunale Daseinsvorsorge ist. Allzu oft wurden diese Angebote in der Vergangenheit als selbstverständlich wahrgenommen. Dabei leisten wir tagtäglich unseren Beitrag, damit die Versorgung im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge auch unter schwierigen Bedingungen jederzeit funktioniert. Darauf können sich die Menschen in unserer Region verlassen.“


    Hintergrund Stadtwerke Peine

    In unserem Netzgebiet versorgen wir rund 50.000 Einwohner, öffentliche Einrichtungen und Verwaltungen sowie eine Vielzahl von Unternehmen mit Strom, Erdgas, Wasser und Wärme. Wir betreiben die Peiner Bäder und Parkhäuser und erbringen die technische Betriebsführung für die Straßenbeleuchtung sowie die kaufmännische Betriebsführung für die Stadtentwässerung Peine. Darüber hinaus erzeugen wir umweltfreundlichen Strom und Wärme in unserem Blockheizkraftwerk und sind an Gas- und Windkraftprojekten beteiligt. Ein Engagement in Zukunftsenergien, das konsequent erweitert wird.
    Seit über 150 Jahren schaffen wir Lebensqualität für die Menschen in unserer Region. Wir entwickeln innovative Produkte und Dienstleistungen und engagieren uns aus Überzeugung für eine nachhaltig klimaschonende Energieversorgung. Maßgebend für unseren Erfolg sind unsere 140 Mitarbeitenden, die mit Leidenschaft und Knowhow die Zukunft unseres Unternehmens täglich mitgestalten.
    Wir verstehen uns darüber hinaus als Partner der Region und tragen unseren Teil zur Entwicklung Peines und des Peiner Landes bei – als Arbeitgeber, als Ausbildungsbetrieb, als Auftraggeber für heimische Handwerker und Dienstleister, als Förderer von Kultur, Sport und sozialer Infrastruktur. Wir übernehmen bewusst Verantwortung für Klima und Umwelt.

    Unter der Betriebsführung der Stadtwerke Peine sorgt darüber hinaus die Stadtentwässerung Peine dafür, dass unsere Gewässer sauber bleiben. Bewirtschaftet werden rund 500 km Schmutz-, Misch-, und Regenwasserkanal und etwa 13.500 Schächte. Die Abwasserreinigung von mehr als 11.500 Grundstücken aus dem Kernstadtgebiet und 14 umliegenden Ortschaften erfolgt in den zwei modernen Kläranlagen des Eigenbetriebes der Stadt Peine.


    Hintergrund Tag der Daseinsvorsorge


    Der Tag der Daseinsvorsorge findet jedes Jahr am 23. Juni statt. Deutschlandweit zeigen kommunale Unternehmen an diesem Tag ihre Leistungen der Daseinsvorsorge – von Energie- und Wasserversorgung, über Abwasser- und Abfallentsorgung bis hin zum Ausbau von Glasfaser. International ist der Tag als „Public Service Day“ bekannt und wird von den Vereinten Nationen ausgerufen. Der Tag der Daseinsvorsorge wird in Deutschland vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) koordiniert.

     

     



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  • 20. Juni 2022

    Freischießen-Auftakt bei den Stadtwerken Peine


    Trommelboes und Herold kündigen das Peiner Freischießen an

    Stadtwerke Peine Geschäftsführer Ralf Schürmann empfängt zum Auftakt ihrer Tour die Vorboten des Peiner Freischießens

    Pünktlich um 14:30 Uhr erklangen die Trommeln und Herold und Trommelboes marschierten bei den Stadtwerken Peine auf, um zum ersten Mal in diesem Jahr feierlich das Peiner Freischießen 2022 zu verkünden.
    Empfangen wurden die drei Vorboten von Geschäftsführer Ralf Schürmann und Teilen der Belegschaft. Nach der feierlichen Verkündung durch den Herold überreichte Schürmann den drei Vorboten des Peiner Freischießens ein kleines Geschenk als Dank: den neuen Fritz Freischießen der Stadtwerke Peine. Dieser hat zu Ehren des Herolds und der Trommelboes ein neues, passendes Gewand bekommen.

    Fritz Freischießen soll auch in diesem Jahr mit Hilfe aller Freischießen-Fans wieder Gutes tun. Er begleitet ab sofort Herold und Trommelboes auf ihrer Tour und kann ab Dienstag, 21. Juni 2022 bei den Stadtwerken Peine online (www.stadtwerke-peine.de) oder vor Ort im P3 für 5 Euro käuflich erworben werden. Der gesamte Verkaufserlös wird nach Ablauf der Aktion an die Ukraine-Hilfe der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen gespendet, die dringend benötigte Hilfsgüter für Menschen in der Ukraine organisieren. Wir hoffen auf eine große Kauf- und Spendenbereitschaft unserer Peiner Bürgerinnen und Bürger und wünschen allen eine schöne 5. Jahreszeit!



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  • 9. Juni 2022

    Hypercharger für E-Fahrzeuge


    Weitere Schnellladesäule für E-Fahrzeuge in Peine in Betrieb genommen

    Peine. Heute ist im Rahmen der Initiative „pe-mobil“ eine weitere Schnellladesäule am Autohof an der Heinrich-Hertz-Straße 20 in Peine ans Netz gegangen. Errichter und Betreiber des Hypercharger HYC 150 der Firma Alpitronic sind die Stadtwerke Peine. Die Schnellladesäule verfügt über eine Ladeleistung von bis zu 150 kW und zwei CCS-Stecker, über die eine Reichweite von 100 Kilometern in weniger als 10 Minuten geladen werden kann, vorausgesetzt, das E-Fahrzeug verfügt über die entsprechende Ladetechnik.

    Alexander Eckolt, Gruppenleiter Energiedienstleistungen Stadtwerke Peine sagt: „Mit der Investition von rund 70.000 Euro leisten wir einen weiteren Beitrag zum Ausbau moderner Ladeinfrastruktur in Peine. Durchreisende und regional ansässige E-Mobilisten profitieren zukünftig von sehr kurzen Ladezeiten. Wir hoffen, dass die stetig wachsende, moderne Ladeinfrastruktur mehr Menschen dazu bewegt, auf ein E-Fahrzeug umzusteigen.“
     
    Der Ladevorgang beim Hypercharger kann per Ladekartenanbieter oder spontan per QR-Code/App gestartet werden. Dabei gelten die Preise des jeweiligen Fahrstromanbieters. Das in Peine etablierte, komfortable Bezahlen per Giro-Karte ist an diesem Ladesäulenmodell aktuell noch nicht möglich, wird aber zeitnah nachgerüstet. Der Ladesäulenhersteller befindet sich laut eigenen Aussagen aktuell in der Zertifizierung zum Einsatz des Giro-Abrechnungs­verfahrens, dass im Juli 2022 abgeschlossen wird und anschließend schnell zum Einsatz kommen soll.
     
    Hintergrund:
    Die Stadtwerke Peine sind seit 2011 Vorreiter im Ausbau der Elektromobilität in Peine. Mit Gründung der regionalen Initiative „pe-mobil“ setzen sie zusammen mit regionalen Partnern und Akteuren verstärkt auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Landkreis Peine. Mehr als 70 mögliche Standorte wurden dafür in den vergangenen Monaten von den Stadtwerke Peine geprüft. Aktuell betreiben die Stadtwerke 14 öffentliche Ladepunkte in der Stadt und die Gemeindewerke Peiner Land weitere vier öffentliche Ladepunkte im Landkreis Peine. Weitere Informationen zur E-Mobilität und zu den aktuell verfügbaren und geplanten Ladestandorten der Initiative pe-mobil, finden Sie unter www.pe-mobil.de.

     



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  • 30. Mai 2022

    Fit durch den Sommer mit Aqua-Yoga


    Neue Gruppenleiterin baut das Kursprogramm im P3 aus

    Peine. Der Sommer im P3 wird sportlich: Ein neues Angebot mit Schnupperkursen wie Aqua-Yoga und Pilates startet im Juni. Es weht also ein frischer Wind durch das P3 und den hat Cathleen Täubner mitgebracht. Seit dem 1. Mai verantwortet sie als Gruppenleiterin Bäder das Kursprogramm. Die 49-Jährige ist als zertifizierte Yoga- und Pilateslehrerin bereits seit mehr als 15 Jahren aktiv und bringt ihre Erfahrungen nun im P3 ein. Neben den bereits laufenden Aquafitness-Kursen setzen die Stadtwerke Peine damit auch in Zukunft auf Gesundheitsangebote, die von den Badegästen sehr gut angenommen werden.

    Cathleen Täubner bietet nun die Möglichkeit, Yoga im Wasser oder auf dem Trockenen zu testen, sowie das sanfte Ganzkörperkrafttraining Pilates auszuprobieren. „Aqua-Yoga vereint die traditionellen Yogapositionen und -techniken mit dem Element Wasser“, erläutert Täubner, „Ein entscheidender Vorteil ist, dass der Auftrieb des Wassers die Gelenke entlastet und die Menschen sich beinahe schwerelos fühlen.“ Diese Leichtigkeit steigere das Wohlbefinden. Wer also auf sanfte Weise Balance und Stabilität schulen, seine Muskulatur kräftigen und Verspannungen lösen möchte, ist im Aqua-Yoga-Kurs gut aufgehoben. Gleich drei Kurse an unterschiedlichen Wochentagen und Tageszeiten bietet Cathleen Täubner allein für Aqua-Yoga an.

    Wer lieber im Trockenen Yoga machen möchte, kann den Kurs „Yoga im Fluss der Jahreszeiten“ besuchen. „Dieser Kurs unterstützt dabei, den Rhythmus der Natur zurück ins Leben zu bringen, denn oft passt in der heutigen Zeit das Tempo des Alltags nicht mehr zum Rhythmus des Jahres.“, erklärt Cathleen Täubner. Speziell abgestimmte Körper- und Energieübungen erleichtern den Wechsel von einer Jahreszeit in die Nächste und bereiten das Immunsystem auf Veränderungen vor. Beim Pilates steht die Aktivierung der Tiefenmuskulatur im Vordergrund. Die Dehnfähigkeit und Beweglichkeit des Körpers wird verbessert. Die Sportart hilft, alte und ungesunde Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten aus seinem Alltag zu verbannen.

    Die Kurse sind ab sofort online buchbar über die Webseite des P3. Wer nach dem sanften Training noch Zeit im P3 verbringen möchte, hat dazu noch die Gelegenheit. Der Aufenthalt ist im Ticket inklusive. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf pro Kurs begrenzt. Allerdings gibt es eine tolle Option: Jeweils drei zusätzliche Plätze sind für Tageskarten zum Schnuppern freigehalten. Es ist also möglich, spontan teilzunehmen und eine Tageskarte für Kurs und Schwimmen zu erwerben. Diesen Sommer gibt es keine Ausrede, nichts für die Fitness zu tun. Und der Slogan des P3 „Sport, Spaß und Wellness“ hält, was er verspricht.



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  • 6. Mai 2022

    Pressefreiheit darf kein Zufall sein


    Stadtwerke Peine unterstützen Crowdfunding-Projekt für den ukrainischen Radiosender „Hromadske-Radio“ – Spenden bis Ende Mai möglich

    Den Stadtwerken Peine liegt unabhängige Berichterstattung am Herzen und wir wollen einen Beitrag dazu leisten. Aus diesem Grund unterstützen wir ein Projekt zu Gunsten des ukrainischen Radiosenders „Hromadske-Radio“, dass der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) sowie n-ost (europäisches Journalismus Netzwerk & Medien NGO) und Lots* (Kommunikationsberatung)  ins Leben gerufen haben.

    "Hromadske Radio" ist ein nichtkommerzieller, nichtstaatlicher Radiosender und die Quelle für verlässliche, objektive Nachrichten. Über ein eigenes Sendenetz erreicht "Hromadske Radio" rund 150.000 Hörerinnen und Hörer pro Woche in den Regionen Kiew, Donezk und Luhansk. Die Website hat jeden Monat rund 450.000 Seitenaufrufe. Außerdem ist "Hromadske Radio" einer der produktivsten Produzenten von Podcasts in der Ukraine, die auf Apple Podcasts, Google Podcasts, Spotify und SoundCloud sowie auf ihrer Website verfügbar sind.

     

    Bisher konnte sich der Sender über Förderung und Spenden finanzieren. Seit Ausbruch des Krieges ist die dafür notwendige Infrastruktur fragil und unzuverlässig. Die bisherige Einnahmeninfrastruktur wurde durch den Krieg weitestgehend zerstört. Doch die Mitarbeitenden geben nicht auf. Ein Großteil des Teams arbeitet auf der Flucht. In Bunkern. Im Auto. Von der Straße aus. Mit den Geldern möchten wir nicht nur die Gehälter der 50 Mitarbeitenden sichern, sondern auch ein Zeichen setzen für die Relevanz von journalistischer Unabhängigkeit.


    Ob Privatperson oder Unternehmen: jeder Euro hilft. Verbreiten Sie gern diesen Aufruf: gemeinsam können wir mehr erreichen.

     

    Hier kann sofort gependet werden: https://www.kommunales-crowdfunding.de/hromadske-radio. Ab einer Spende von 100 Euro stellt n-ost auch eine Spendenbescheinigung aus.

     

     

     



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  • 5. Mai 2022

    Reparaturarbeiten am Fernwärmenetz "Am Silberkamp"


    Unterbrechung der Fernwärme am 16. Mai 2022

    Peine. Im Auftrag der Stadtwerke Peine beginnen am Montag, 9. Mai 2022 Reparaturarbeiten am Fernwärmenetz in der Straße Am Silberkamp. Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firmen Wolff & Gemo GmbH und Daume GmbH. Aufgrund von Schachtarbeiten wird der Silberkamp in Höhe der Hausnummer 53 wegen Tiefbau- und Kranarbeiten für ca. drei Wochen voll gesperrt.

     

    Eine Umleitung ist ausgeschildert. Am Montag, 16. Mai 2022 kommt es in der Zeit von 07:00 – 16:00 Uhr zu einer mehrstündigen Versorgungsunterbrechung. Betroffen sind Fernwärmekunden nördlich der Woltorfer Straße. Dazu gehören die Hans-Gallins Straße, Am Silberkamp (ab Röerstraße), Hölderlin Straße, Eulenring, Duttenstedter Straße, Weidenweg, Mörike Straße, Ernst-Moritz Arndt Straße und Eschenstraße sowie davon abgehende Nebenstraßen. Eine trockene Witterung vorausgesetzt, soll die Baumaßnahme inklusive der Wiederherstellung der Oberfläche spätestens bis 25.Mai 2022 abgeschlossen sein.

     

     

     



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  • 4. Mai 2022

    Start der Freibadsaison am Samstag, 14. Mai


    P3 bleibt wegen Arbeiten zum Saisonwechsel am 5. und 6. Mai geschlossen

    Peine. Am 14. Mai öffnet das P3 Freibad und bietet allen Badegästen wieder jede Menge Freizeitspaß und mit seinen acht 50 Meter-Bahnen sehr gute Bedingungen für den Schwimmsport. Für Arbeiten zum Saisonwechsel bleibt das P3 am Donnerstag, 5. und Feitag 6. Mai geschlossen.

    Für die Kleinen gibt es das Wasser-Kinderparadies mit Piratenschiff, Wasserkanone, Sprudelbecken, Abenteuerland und Matschbereich. Und für die Größeren gibt es Sprungbretter bis fünf Meter Höhe, Rutschen, Bodensprudler, Strömungskanal, Whirlpool und Schwallduschen. Unsere beliebten Aquakurse finden auch in der Freibadsaison statt, zu buchen entweder auf der Homepage www.p3-peine.de oder exklusiv für Energiekunden der Stadtwerke Peine auch im Serviceportal unter www.stadtwerke-peine.de. Aber Achtung – diese Kurse sind in der Regel schnell ausgebucht.

     

    Zutrittsvoraussetzungen, Öffnungszeiten und Angebote zu Kursen/Veranstaltungen finden unsere Badegäste jederzeit aktuell auf www.p3-peine.de.

     

     



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  • 28. April 2022

    P3 - Krankheitsbedingt geänderte Öffnungszeiten


    Freibadsaison beginnt am 14. Mai

    Krankheitsbedingt bleibt das P3 Badehaus von heute, Donnerstag, 28. April bis Samstag, 30. April 2022 geschlossen. Das P3 schließt darüber hinaus am Samstag, 30. April bereits um 14 Uhr (Kassenschluss 13 Uhr).

    Am Sonntag, 1. Mai bleibt das P3 wegen des Feiertags geschlossen. Aufgrund der sehr kalten Nächte startet die Freibadsaison erst am 14. Mai 2022. In Vorbereitung auf den Saisonwechsel bleibt das P3 am 5. und 6. Mai 2022 geschlossen.

     

     

     



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  • 28. April 2022

    Mit Energie dabei


    Auszubildende gestalteten den Zukunftstag bei Stadtwerken und Stadtentwässerung Peine

    Peine. Stadtwerke und Stadtentwässerung Peine begrüßten nach zwei Jahren coronabedingter Pause wieder interessierte Schülerinnen und Schüler am Zukunftstag. Die Auszubildenden beider Unternehmen organisierten gemeinsam das spannende Tagesprogramm, bei dessen Umsetzung die Kolleginnen und Kollegen tatkräftig unterstützen.

    Dreizehn Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 16 Jahren begaben sich zusammen mit den jungen Organisatoren auf eine erlebnisreiche Unternehmensrallye. Die Auszubildenden hielten zu Beginn eine Unternehmenspräsentation und stellen dabei neben ihren Ausbildungsunternehmen auch ihre eigenen Ausbildungsberufe vor. Anschließend folgten einen Rundgang auf der Kläranlage der Stadtentwässerung und im Heizkraftwerk der Stadtwerke, eine Kamerafahrt mit ungewöhnlichen Einblicken in das Peiner Abwassersystem mittels Kanalkamera, eine Besichtigung des Steigers und einen spannenden Vortrag über das Herzstück der Stadtwerke Peine: die Netzleitstelle. Alle Kinder konnten sich an diesem Tag davon überzeugen, dass Energieversorgung und Abwasserentsorgung nicht nur unverzichtbar, sondern auch vielseitig, anspruchsvoll und spannend sind. Abschließend wurden die Sieger der Unternehmensrallye gekürt. Sie freuen sich über Eintrittskarten für das P3 am Neustadtmühlendamm.



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  • 19. April 2022

    P3 - Rückblick auf die Hallenbadsaison 2021/2022


    Zweite Hallenbadsaison unter Coronabedingungen

    Peine. Die Hallenbadsaison startete am 13.09.21 - erneut unter Coronabedingungen. Gemäß Hygienekonzept waren zeitgleich max. 125 Badegästen zulässig. Die weiteren Beschränkungen variierten von 3G/2G und 2Gplus bis hin zur Aufhebung aller Nachweise Anfang April dieses Jahres. Aktuell gelten die AHA-Regeln und außerhalb des Beckens eine FFP2-Maskenpflicht.

    Obwohl im zweiten Jahr der Pandemie ein leichter Anstieg der Besucherzahlen (Öffentlichkeit, Schulen, Vereine) gegenüber 2020 zu verzeichnen ist, liegen die Besucherzahlen insgesamt nur bei rund 60 Prozent im Vergleich zur letzten Saison vor der Corona-Pandemie.  Die Hauptgründe dafür sehen wir u.a. in der Kontaktvermeidung (Angst sich mit Corona zu infizieren) und den häufig wechselnden oder aus Kundensicht zu einschränkenden Corona-Schutzmaßnahmen der Landes Niedersachsen.

     

    Vorbehaltlich einer wetterbedingten Änderung (Kaltfront), startet die Freibadsaison im P3 am 7. Mai 2022. Um die für den Saisonwechsel erforderlichen Arbeiten abschließen zu können, bleibt das P3 zwei Tage vor der Freibaderöffnung am 5. und 6. Mai komplett geschlossen. Aktuell bereiten sich die Kolleginnen und Kollegen auf die Freibadsaison vor. Dazu finden umfangreiche Reinigungs- und Wartungsarbeiten sowie Arbeiten an den Grünanlagen statt.

     

     



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  • 11. April 2022

    E-Ladesäule für den Kundenparkplatz


    Bauarbeiten am Kundenparkplatz vor dem Kundenzentrum

    Heute beginnen die Bauarbeiten für die Errichtung einer Ladesäule auf dem Kundenparkplatz der Stadtwerke Peine. Ende April soll eine Ladesäule mit zwei kostenpflichtigen Ladepunkten (22 kW) in Betrieb genommen werden, Ladezeiten 24/7.

    Der Ladevorgang kann spontan per QR-Code/App oder per Ladekartenanbieter im Roamingverbund „Ladenetz.de“ gestartet werden. Weitere Informationen zur Elektromobilität sowie eine Übersicht der öffentlichen Ladestationen finden Sie auf www.pe-mobil oder auf unserer Homepage unter https://www.stadtwerke-peine.de/stadtwerke-peine/privatkunden/energiedienstleistung/oeffentliche-ladestationen/



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  • 8. März 2022

    Herausforderungen der Energiewende


    Deutschland hat im Vergleich mit anderen Industrienationen ein sehr hohes Niveau der Versorgungssicherheit. Die durchschnittliche Dauer von Stromausfällen in einem Jahr beträgt nur wenige Minuten.

    Netzstabilität ist eine Voraussetzung für die Versorgungssicherheit. Sämtliche Stromnetzte sind in Deutschland auf Hochspannungsebene (vorgelagerte Netzbetreiber) miteinander verbunden. Regionale Schwankungen können somit ausgeglichen werden. Darüber hinaus gehört Deutschland dem europäischen Verbundsystem UCTE (Union for the Co-ordination of Transmission of Electricity) an, einem Elektrizitätsverbund der nationalen Übertragungsnetze in Europa. Der internationale Stromaustausch dient u.a. dem Ausgleich von temporären Engpässen und sorgt für eine ausgeglichene Bilanz von Erzeugung und Verbrauch der beteiligten Länder.

     

    Es ist ein zentrales Anliegen der Bundesregierung, dass auch unter den Bedingungen der Energiewende die Versorgungssicherheit auf einem hohen Niveau erhalten bleibt. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf einen wachsenden Anteil der Stromversorgung ausErneuerbaren Energien und den nahezu gleichzeitigen Ausstieg aus Kernenergie und Kohle. (Quelle Monitoring Bericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Juni 2019)

     

    Der Ausbau der Erneuerbaren Energien und die damit einhergehende dezentrale Einspeisung der installierten Leistung, haben einen direkten Einfluss auf die Versorgungsaufgabe der Verteilnetze.Die Verteilnetze dienen nicht nur mehr der Versorgung der Stromverbraucher mit Strom, sondern müssen zukünftig auch in der Lage sein, den Abtransport von dezentral erzeugtem Strom aus Erneuerbarer Energien zu gewährleisten. Die bestehende Infrastruktur ist darauf derzeit noch nicht ausgelegt.

     

    Um dieser neuen Aufgabe in der Zukunft gerecht zu werden, muss das vor- und nachgelagerte Stromverteilnetz weiter ausgebaut und verstärkt werden. Dabei stellen aktuell planungs- und genehmigungsrechtliche Vorgaben sowie die Verfügbarkeit von Bauunternehmen konkrete Hemmnisse dar. Das Tempo des Erneuerbare Energien-Ausbaus muss sich nach Auffassung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz verdreifachen, damit die Klimaziele für 2030 und 2045 erreicht werden können. Grundsätzlich lassen sich die Anforderungen an die Verteilnetze in drei zentrale Bereiche gliedern:  Klassische Instandhaltungsaufgaben, Netzerweiterung (Anschluss der Erneuerbaren Energien mit Netzausbau, Netzverstärkung und Regelung der volatilen Erzeugung) und schließlich Umbau der Verteilnetze zu Smart Grits.

     

    Die Kosten für die Netzerweiterung für den Anschluss der Erneuerbaren Energien wurden 2015 in einer Verteilnetzstudie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie auf 14 bis 28 Mrd. für die nächsten 20 Jahre beziffert. Seit der Erhebung dieser Daten wurden die Klimaschutzziele der  Bundesregierung noch einmal angepasst. Uns ist keine aktuelle Studie bekannt, die den Ausbaubedarf in den Verteilnetzen angesichts der verschärften Klimaziele beziffert. Klar ist aber: Der Netzausbaubedarf steigt dadurch deutlich und muss in vielen Regionen stark beschleunigt umgesetzt werden.

     

    Die Stadtwerke Peine stellen sich dieser Herausforderung. So werden bei der Erschließung neuer Quartiere und Baugebiete sowie bei Netzerneuerungen höhere Leitungsquerschnitte als Standard verlegt. Beim Anschluss von Erzeugungsanlagen, z.B. PV-Anlagen, werden zudem moderne Smart-Meter-Gateways installiert. Einspeiseleistungen werden so über unsere Netzleitstelle steuer- und regelbar.

     

     

     



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  • 23. Feburar 2022

    Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Energieversorgung


    Erdgas ist in Deutschland einer der wichtigsten Energieträger. Rund die Hälfte der Haushalte heizen mit Erdgas und viele Industriebetriebe setzen Erdgas in der Produktion ein. Bei einer Einschränkung russischer Erdgaslieferungen werden die Erdgaspreise steigen. Ein kompletter Ausfall der russischen Gaslieferungen würde uns alle sicher vor eine große Herausforderung stellen.

    Aber auch in diesem Winter werden alle Kundinnen und Kunden warme Wohnungen haben, denn Haushalte und verschiedene Einrichtungen sind im unwahrscheinlichen Fall eines Engpasses durch gesetzliche Bestimmungen besonders geschützt. Darüber hinaus würden bundesweit vertraglich geregelte Abschaltvereinbarungen mit der Industrie oder der Wechsel auf andere Energieträger (z. B. Öl und Kohle) die Erdgasnachfrage auf dem Markt drosseln. Die Erdgaswirtschaft verfügt über ein breites Instrumentarium zur Gewährleistung einer stabilen Versorgung. Dazu zählen neben dem Betrieb von Gasspeichern auch der Bezug von Erdgas aus unterschiedlichen Lieferländern (z. B. Norwegen, Niederlande), aus eigener heimischer Förderung und aus der Produktion regenerativer Gase in Deutschland.

     

    Der liquide und wettbewerbsorientierte EU-Binnenmarkt stärkt die Versorgungssicherheit. Deutschland ist Teil eines europäischen Erdgas-Versorgungsystems, in dem sich die EU-Staaten im Bedarfsfall gegenseitig unterstützen. Hierzu gibt es entsprechende verbindliche Vorsorge-Pläne. Aktuelle Berechnungen der Bundesregierung zeigen, dass Deutschland voraussichtlich auch dann über den Winter kommt, wenn Russland seine Erdgaslieferungen komplett einstellen würde. Die Entwicklung der Versorgungssituation wird von den zuständigen Behörden in Deutschland und Europa und von der Gaswirtschaft sehr genau beobachtet und regelmäßig entlang der bestehenden Vorsorgepläne neu bewertet.

     

    Wie ist die Versorgung über Lieferverträge gesichert?

    Mit der Einführung des EU-Binnenmarktes haben sich unterschiedliche Energiehandelsplätze in Europa etabliert, an denen Erdgas in Form standardisierter Termin- und Spotmarktprodukte gehandelt wird. Die Stadtwerke Peine nutzen diese Handelsplätze mit der Zielsetzung, ihren Kundinnen und Kunden eine sichere Versorgung zu möglichst stabilen Preisen anbieten zu können. Um dies zu gewährleisten, beschaffen die Stadtwerke Peine den Großteil der benötigten Gasmengen in Tranchen über mehrere Jahre im Voraus.

    Der Vorteil unserer Strategie hat sich in den zurückliegenden Monaten gezeigt. Die extremen Preisverwerfungen am Energiehandelsmarkt konnten dadurch bisher gut kompensiert werden. Infolgedessen sind auch die Preiserhöhungen für unsere Kundinnen und Kunden in der aktuell angespannten Lage wesentlich moderater ausgefallen als bei Anbietern, die vorrangig auf eine kurzfristige Beschaffungsstrategie gesetzt haben. Unser Gasportfolio ist bis Ende 2023 weitestgehend geschlossen und die Bezugspreise damit vertraglich gesichert. Am Spotmarkt werden von uns in der Regel nur saisonal benötigte Mehr- oder Mindermengen gehandelt, beispielsweise um ungewöhnlich milde oder harte Winter auszugleichen oder konjunkturelle Schwankungen aufzufangen.

    Inwieweit unsere Vorlieferanten ihren Lieferverpflichtungen vollumfänglich nachkommen können, sollte sich der Ukraine-Konflikt weiter ausweiten und mit Liefereinschränkungen oder gar langfristigen Lieferstopps einhergehen, können wir nicht vorhersehen. Um Beschaffungsrisiken zu minimieren, kooperieren wir beim Erdgaseinkauf mit einem Stadtwerke-Pool. Hierdurch können wir unsere Beschaffung auf eine Vielzahl von Lieferanten verteilen.

     

    Wie wirkt sich der Konflikt in der Ukraine auf die Erdgaspreise in Peine aus?

    Der Erdgaspreis setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen: Energiebeschaffung und Vertrieb (45 %), Regulierte Netzentgelte (25 %), Steuern und Abgaben (20 %), Neue staatliche CO2-Belastung (10 %). Die Preise für die Energie haben sich an den Handelsplätzen seit Mitte letzten Jahres nahezu verdreifacht. Auch wir haben in diesem Zeitraum Teilmengen für die kommenden Jahre beschafft. Es bleibt abzuwarten, wie sich neben der bereits feststehenden neuen staatlichen CO2-Belastung, die anderen Preisbestandteile in diesem Jahr und darüber hinaus entwickeln.

    Die Prognosen gehen von weiter steigenden Preisen für Energie aus. Setzt sich dieser Trend fort, ohne dass die Politik gegensteuert, ist deutschlandweit mit Gaspreiserhöhungen zu rechnen.

     



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  • 30. November 2021

    Geänderte Öffnungszeiten im P3


    2Gplus und FFP-Maskenpflicht

    Für das P3 Hallenbad gelten ab Donnerstag, 02.12.2021 neue Öffnungszeiten. Badegäste können dann montags bis freitags von 6 bis 8 Uhr und 16 bis 20 Uhr ihre Bahnen im Hallenbad ziehen.

    Die Saunaöffnungszeiten bleiben unverändert: Montag bis Freitag von 13 bis 21 Uhr und am Wochenende von 10 bis 21 Uhr. Die Zeit zwischen 8 und 16 Uhr ist wochentags bis zu den Weihnachtsferien für den Schulschwimmerunterricht reserviert. Badegäste müssen zudem ab morgen, Mittwoch, 01.12.2021 neben der FFP2-Maskenpflicht die 2Gplus-Regelung als Zutrittsvoraussetzung beachten. Kinder unter 6 Jahre müssen keine, Kinder von 6 bis 13 Jahre eine Mund-Nasenbedeckung tragen. Für das P3 Hallenbad gelten ab Donnerstag, 02.12.2021 neue Öffnungszeiten. Badegäste können dann montags bis freitags von 6 bis 8 Uhr und 16 bis 20 Uhr ihre Bahnen im Hallenbad ziehen. Die Saunaöffnungszeiten bleiben unverändert: Montag bis Freitag von 13 bis 21 Uhr und am Wochenende von 10 bis 21 Uhr. Die Zeit zwischen 8 und 16 Uhr ist wochentags bis zu den Weihnachtsferien für den Schulschwimmerunterricht reserviert. Badegäste müssen zudem ab morgen, Mittwoch, 01.12.2021 neben der FFP2-Maskenpflicht die 2Gplus-Regelung als Zutrittsvoraussetzung beachten. Kinder unter 6 Jahre müssen keine, Kinder von 6 bis 13 Jahre eine Mund-Nasenbedeckung tragen.



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  • 11. November 2021

    Neues Online Serviceportal


    Einmal anmelden, alles nutzen

    Heute ist das neue Serviceportal der Stadtwerke Peine online gegangen. Ob Tickets fürs P3, Zählerstandmeldungen oder die aktuelle Stromrechnung: hier gibt es alles auf einen Blick.

    Wir arbeiten kontinuierlich daran, unseren Service für unsere  Kunden zu verbessern. Das gilt natürlich auch für unser Online-Angebot. Übersichtlich und einfach in der Bedienung soll es sein und darüber hinaus Spaß machen. Unser neues Online-Serviceportal erfüllt diese Ansprüche. Seit heute ist es unter www.stadtwerke-peine.de für unsere Energie- und Bäderkunden erreichbar. Mit einer einmaligen und selbstverständlich kostenlosen Registrierung werden umfangreiche Services der Stadtwerke Peine und des P3 angeboten.

     

    Nach der Anmeldung sind verschiedene Dienste erreichbar. Ab sofort kann man – ob Energiekunde oder nicht – P3-Tickets bequem in unserem neuen Online-Shop kaufen. Die Bezahlung erfolgt über PayPal oder Kreditkarte. Das per E-Mail zugestellt Ticket enthält einen QR-Code, der einfach im P3 unter eines der neuen Lesegeräte gehalten wird. So kommen Gäste noch schneller und bequemer zu Ihrer wohlverdienten Auszeit in Bad und Sauna. Mit der gleichen Anmeldung können in unserem neuen Kundenportal Energielieferverträge verwaltet werden. Ob eine Rechnung eingesehen, Abschläge anpasst, Zählerstände gemeldet oder persönliche Daten aktualisiert werden sollen: all das ist hier möglich.  

     

    Schon bald werden weitere Produkte über unser neues Serviceportal erhältlich sein. Es warten exklusive Produkte auf Energiekunden der Stadtwerke Peine, sowie Angebote im Rahmen unseres Förderprogramms zum Schutz von Klima und Umwelt. Auch Bäderkunden kommen nicht zu kurz: Aqua- und Schwimmkurse können bald ebenfalls bequem online gebucht werden.

     

    Weiterhin gilt natürlich: Wer eine persönliche Beratung wünscht, ist in unserem Kundenzentrum herzlich willkommen. Wir nehmen uns gerne Zeit für unsere Kunden und Ihre Anliegen.

     



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  • 22. Oktober 2021

    Drei neue Schnell-Ladesäulen für Peine


    Stadtwerke Peine starten mit der Initiative pe-mobil durch und nehmen im Stadtzentrum weitere E-Ladesäulen mit insgesamt 6 Ladepunkten in Betrieb.

    Wer in Peine mit dem Elektroauto unterwegs ist, soll eine gute Infrastruktur mit modernen Lademöglichkeiten vorfinden – das ist unser Ziel für die Region. Um dies zu erreichen, haben sich die Stadtwerke Peine gemeinsam mit kommunalen Partnern, der Peiner Allgemeinen Zeitung und mit Akteuren aus der Wirtschaft „pe-mobil“ ins Leben gerufen. Denn wir sind sicher: eine gute Ladeinfrastruktur macht uns fit für die Zukunft.

    Ab sofort stehen deshalb allen, die e-mobil unterwegs sind und bald sein werden, drei weitere E-Ladesäulen in Peine zur Verfügung. Am Windmühlenwall/Ecke Luisenstraße, am Parkplatz „Am Schlosswall“ und am Schützenplatz (gegenüber vom Rathaus).

     

    Ralf Schürmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Peine dazu: „Mit der Investition in weitere Ladesäulen leisten wir als regionales Energiedienstleistungsunternehmen unseren Beitrag für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Peine. Wir hoffen, dass sich auch dadurch mehr Menschen für ein E-Fahrzeug entscheiden.“

     

    Errichter und Betreiber der drei Compleo Cito 500 sind die Stadtwerke Peine. Jede der drei modernen Ladesäulen verfügt über zwei genormte Ladepunkte: einen 50 kW DC (Gleichstrom-)Ladepunkt mit CCS-Stecker und einen 22 kW AC mit Typ 2-Steckdose. Geladen wird ausschließlich 100% Ökostrom der Stadtwerke Peine.
    E-Mobilisten, die über Girokarte, Smartphone oder eine Ladestromkarte gängiger Anbieter verfügen, können ab sofort öffentlich 24/7 Strom tanken.

     

    Das Laden an den neuen Peiner E-Tankstellen ist denkbar einfach und über drei Bezahlwege möglich. Girokarte oder E-Ladekarte werden vor das RFID-Symbol an der Ladesäule gehalten, um den Preis für das Laden zu erfahren. Durch erneutes Vorhalten der Karte bestätigt und akzeptiert der Nutzer den Preis. Soll über eine App geladen werden, ist der abgebildete QR-Code zu scannen und anschließend den Anweisungen auf dem Handydisplay zu folgen. Im nächsten Schritt werden Ladesäule und Fahrzeug per Ladekabel verbunden und das Laden damit automatisch gestartet. Beendet wird der Ladevorgang ganz einfach durch Vorhalten der Giro- bzw. Ladekarte oder über die App. Die Ladedaten bleiben danach noch kurz zur Information im Display verfügbar. Das Bezahlen ist bargeldlos: Bei der Girokarte erfolgt die Abbuchung direkt vom Girokonto des Benutzers; die Rechnung ist in diesem Fall über einen Link auf dem Kontoauszug abrufbar. Hat man mit Ladekarte bezahlt, erhält man direkt vom Ladestromanbieter eine Rechnung, bei der App erfolgt die Zahlung über den zuvor selbst gewählten Zahlungsweg, beispielsweise die Kreditkarte.

     

     

    E-Mobilität ist unkompliziert, nachhaltig und bringt darüber hinaus ungeahnte Fahrfreude durch ein hohes Drehmoment ohne Geräuschkulisse. Grund genug, ernsthaft über die Anschaffung eines E-Fahrzeuges nachzudenken. Informationen, Wissenswertes und Angebote zum öffentlichen und privaten Laden sowie eine Übersicht aller bereits errichteten und noch in Planung befindlichen Ladepunkte in Peine, finden Sie unter www.pe-mobil.de.

     



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  • 10. September 2021

    P3 Hallenbad öffnet bereits am 13. September 2021


    Peine. Am Samstag, 11. September und Sonntag, 12. September ist das P3 geschlossen. Am Montag, 13. September 2021 beginnt bereits die Hallenbadsaison im P3.

    Im P3 Freibad wurde am Abend des 9. September 2021 ein Chlorgasalarm ausgelöst. Zu dieser Zeit hielten sich 320 Gäste im Freibad auf, welche sofort evakuiert wurden. Durch den besonnenen Einsatz der Mitarbeitenden des P3 verlief die Aktion reibungslos und auch die Feuerwehr konnte schnell Entwarnung geben. Die Messungen der Experten ergaben, 
    dass kein Chlorgas ausgetreten war. Für die Badegäste bestand zu keiner Zeit Gefahr. Ausgelöst wurde der Alarm durch ein defektes Messgerät, das aus Sicherheitsgründen nun komplett ausgetauscht. Aufgrund der derzeitigen Lieferengpässe wird der Austausch einige Wochen in Anspruch nehmen.

     

     

    Um den Peinerinnen und Peinern ohne Unterbrechung ein Schwimmangebot zu machen, ziehen die Stadtwerke Peine den Saisonstart für das Hallenbad vor. Das P3 Hallenbad öffnet bereits am Montag, 13. September 2021 statt wie bisher geplant am 18. September. Damit der Start reibungslos verlaufen kann, werden an diesem Wochenende noch die restlichen anstehenden Vorbereitungsarbeiten durchgeführt. 

     

     

    Das Hallenbad wird wie folgt geöffnet sein:

    Hallenbad Montag bis Freitag 
    6:00 bis 8:30 I Einlass bis 7:45 I Badeschluss 8:15                          
    8:00 bis 14:00 Schulschwimmen kein öffentlicher Badebetrieb*
    14:00 bis 20:00 Einlass bis 19:00 I Badeschluss 19:30 

     

    Hallenbad Dienstag I Donnerstag
    6:00 bis   8:30 I Einlass bis 7:45 I Badeschluss 8:15                        
    8:00 bis 14:00 Schulschwimmen kein öffentlicher Badebetrieb*
    14:00 bis 17:00 I Einlass bis 16:00 I Badeschluss 16:30 
     
    * In den Ferien durchgehend geöffnet.

     

    Hallenbad Samstag I Sonntag I Feiertag 
    8:00 bis 20:00 I Einlass bis 19:00 I Badeschluss 19:30 

     

    Bitte beachten Sie auch aktuelle Informationen zu Coronaschutzmaßnahmen und der 3G-Regel auf unserer Website: www.P3-peine.de

     



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  • 9. August 2021

    Wohnmobilisten ab sofort herzlich willkommen!


    Peine. Das Reisen im Wohnmobil war schon immer sehr beliebt und erlebt zu Zeiten von Corona einen regelrechten Boom. Ab sofort können Wohnmobilisten auch in Peine Kurzurlauben. Nur wenige Minuten von der Autobahnabfahrt entfernt, können sie dem Alltag entfliehen und bequem die Freizeitangebote des P3 und unserer Region nutzen – ein Angebot für die ganze Familie.

    Am Parkplatz des P3 mit Hallenbad, Freibad und Sauna stehen dafür ab sofort drei Stellplätze zur Verfügung. Bürgermeister Klaus Saemann erklärt: „Wir freuen uns, den Gästen unserer Stadt diese neue Möglichkeit zu bieten. Reisende finden hier alles, was Sie für einen kurzen und erholsamen Stopp zwischen Harz und Heide benötigen.“

     


    Neben einer ruhigen Übernachtungsmöglichkeit auf dem geschotterten Parkplatz des P3, verfügt der Standort mit eigener Stromversorgung, Frischwasserzuführung, Brauchwasserabführung, WC-Kassettenentleerungsstation, Müllentsorgung, einer E-Bike-Ladestation und einem attraktiven und preisgünstigen Bade- und Saunaangebot mit angeschlossenem Freibad-Bistro. Ökostrom und Frischwasser sind über Wertmarken erhältlich. Alle anderen Ver- und Entsorgungsleistungen sind für gerade einmal 7,50 Euro Tagespauschale inklusive. Ebenfalls im Preis enthalten ist ein Eintritt für das P3, jeder weitere Mitreisende zahlt nur 4 Euro Eintritt. Die Stellplatzanmeldung und Wertmarkenausgabe erfolgt an der Schwimmbadkasse zu den Öffnungszeiten des P3. Das Angebot ist ganzjährig nutzbar und noch ein Geheimtipp! 

     


    Geschäftsführer Ralf Schürmann freut sich schon heute auf die ersten Gäste: „Der verkehrsgünstige Standort bietet alles, was Kurzurlaubern wichtig ist: Naherholung im P3 mit Schwimm- und Saunaangebot sowie Spiel- und Badespaß für die Kleinen.“ Die Peiner Innenstand mit ihrem historischen Altstadtkern ist keine 2 Kilometer entfernt. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem E-Bike: Cafés, Restaurants, Brauhaus und attraktive Geschäfte sind in wenigen Minuten erreicht. Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf sind ebenfalls fußläufig zu erreichen. Das P3 freut sich auf neue Besucher, die unser attraktives Freizeitangebot und darüber hinaus unsere Region näher kennenlernen möchten. Alle Informationen zu unseren neuen Wohnmobilstellplätzen finden Sie unter www.p3-peine.de.

     



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  • 15. Mai 2021

    Gemeinsam Richtung Zukunft


    Die Initiative „pe-mobil“ setzt auf eine flächendeckende E-Ladeinfrastruktur in der Region Peine. Die Stadtwerke als Initiator starten jetzt mit den Kommunen und Unternehmen durch – in eine E-mobile Zukunft.

    Peine. Kinderleicht eine passende E-Ladestation finden, das E-Fahrzeug laden und unkompliziert bezahlen: Das soll in Peine schon bald selbstverständlich zum Alltag gehören. Denn die von den Stadtwerken Peine gegründete Initiative „pe-mobil“ hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Ladeinfrastruktur mit einer flächendeckenden Versorgung deutlich auszuweiten.

    Die Stadt Peine, umliegende Kommunen und Akteure aus Wirtschaft und Medien sind mit im Boot – ganz im Sinne der lokalen Vernetzung. „Die Mobilitätswende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, ist sich Ralf Schürmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Peine, sicher. „Deshalb freue ich mich, dass sich so viele Partner unserer Initiative angeschlossen haben.“ Auch die Gemeindewerke Peiner Land sind dabei. „Um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen, brauchen wir E-Mobilität in Kombination mit dem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien“, sagt Geschäftsführer Heiner Zieseniß.

     

    Eine Kooperation auf lokaler Ebene ist das richtige Mittel, da sind sich alle Beteiligten einig. Zu den Klimazielen gehört, dass bis 2030 mindestens sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren. Gleichzeitig sollen eine Million öffentliche Ladepunkte zur Verfügung stehen. Dafür hat die Bundesregierung unterschiedliche Fördermaßnahmen beschlossen, die nun Wirkung zeigen. Die Zulassungszahlen für E- und Plug-In-Hybridfahrzeuge sind im vergangenen Jahr rasant angestiegen. Mit mehr Elektroautos auf den Straßen kommt automatisch der Wunsch nach einer gut ausgebauten Ladeinfrastruktur, denn aktuell kann die mit den Zulassungszahlen nicht Schritt halten.

     

    „Jeder Baustein zur Unterstützung der klimaschonenden Mobilitätswende ist richtig und wichtig“, betont Peines Bürgermeister Klaus Saemann. „Die Stadt Peine unterstützt die Kampagne, weil der längst überfällige Klimaschutz die Zukunft unserer nachfolgenden Generationen sichert.“ Die Stadt Peine und die beteiligten Gemeinden punkten mit der Bereitstellung von Parkflächen. Für Landrat Franz Einhaus ist das ein wichtiger Schritt, gerade im ländlichen Raum: „Denn hier werden die Menschen auch in Zukunft verstärkt auf das Auto angewiesen sein – ob es nun um die Grund- und Nahversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs oder die medizinische Versorgung und Pflege geht.“

     

    Bei „pe-mobil“ ziehen nun also viele an einem Strang, um eine echte Mobilitätswende zu erreichen: Die Gemeindewerke Peiner Land, die Peiner Allgemeine Zeitung als Medienpartner,
    Hagen Energiesysteme, der Landkreis Peine, das Autohaus Gebr. Schmidt GmbH, die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, die Volksbank BraWo, die Peiner Heimstätte, Zweirad Hotopp,
    die Stadt Peine, die Gemeinden Edemissen, Hohenhameln, Ilsede, Lengede, Wendeburg und Vechelde sowie die Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft Landkreis Peine mbH.

     

    Das Netzwerk soll ständig erweitert werden, und auch Privathaushalte dürfen mitmischen. Gemeinsam will sich „pe-mobil“ dafür stark machen, moderne Ladetechnik in Peine zu etablieren.
    Dazu gehören ein einheitlicher und technisch zuverlässiger Standard, Preise, die sich am Kunden orientieren, eine einfach zu bedienende Technik mit EC-Karten-Standard und natürlich die ökologische Ausrichtung mit Grün- statt Graustrom. Es gilt Synergien zu nutzen, um Doppelinvestitionen zu vermeiden und die vorhandenen Ressourcen und das fachliche Know-how der einzelnen Akteure für die Umsetzung intelligent zu steuern.

     

    Die Online-Plattform www.pe-mobil.de soll die Informationsplattform für E-Mobilität in der Region Peine werden: mit zielgruppenspezifischen und bedarfsgerechten Angebotspaketen für alle, für die E-Mobilität ein Thema ist oder werden soll. Die Peiner Allgemeine Zeitung wird die Initiative tatkräftig unterstützen und über das Thema E-Mobilität mit all seinen Möglichkeiten heute und in der Zukunft berichten. „Viel zu wenig ist aktuell bekannt, dass Elektromobilität auch im ländlichen Raum Unabhängigkeit und Individualität sichert und zugleich klimafreundlich sein kann.“, erklärt Geschäftsführer Gordon Firl. Für Privathaushalte und Gewerbetreibende bietet „pe-mobil“ passgenaue Lösungen an. Das Ziel ist es, Unternehmen zu motivieren, ihre Flotten auf Elektrofahrzeuge umzurüsten und ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit zu bieten, ihre privaten Elektrofahrzeuge am Arbeitsplatz zu laden – auch in Verbindung mit einem Angebot für die passende Solartechnik. Ganz nach dem Motto: Gemeinsam Richtung Zukunft.

     



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155 Jahre in der Region.

Nähe hat Zukunft.

Die Stadtwerke sind eng mit Peine verbunden und übernehmen regionale Verantwortung:

 

Wir engagieren uns jedes Jahr in den Bereichen Kultur, Bildung, Sport und Soziales. Damit unterstützen wir beispielhafte Projekte und Initiativen unserer Bürgerinnen und Bürger - Hand in Hand für eine gemeinsame Zukunft.

 

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