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Archiv

Pressemitteilungen 2009


  • 2. Dezember 2009

    Neue Tarifstruktur der Stadtwerke


    Strompreis steigt um gut fünf Prozent

    Peine. Eine gute und eine weniger erfreuliche Nachricht haben die Stadtwerke Peine für ihre Stromkunden. Eine neue Tarifstruktur gibt Verbrauchern künftig bessere Möglichkeiten, die Versorgung in Preis und Leistung individuell und für sie optimal mit den Stadtwerken zu vereinbaren. Gleichzeitig kann sich das Versorgungsunternehmen den steigenden Beschaffungskosten nicht länger entziehen. Die Stadtwerke müssen deshalb ihre Strompreise zum 1. Februar 2010 um knapp 5,8 Prozent erhöhen. Das beschloss jetzt der Aufsichtsrat.

     

    Künftig wird es fünf unterschiedliche Stromprodukte geben, aus denen die Kunden der Stadtwerke Peine wählen können. Die Tarife "BASIS" und "PLUS" führen die bisherige Grundversorgung und das Servicepaket "3+++PLUS" fort. Neu hinzukommen die Tarife "PUR" und "ÖKO PUR". Außerdem ist der Internet-Tarif "DIREKT" im Angebot.

     

    Kunden, die sich für "PUR" entscheiden, verzichten auf den Rundum-Service der Stadtwerke. Ihr Vorteil: Gegenüber der bisherigen Grundversorgung zahlen sie auch nach dem 1. Februar keinen Cent mehr. "ÖKO PUR" verzichtet ebenfalls auf umfassende Serviceleistungen, garantiert umweltbewussten Verbrauchern jedoch, dass der Strom vollständig aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird.

     

    Die Stadtwerke Peine konnten die Strompreise seit einem Jahr stabil halten. "Zum Februar kommenden Jahres ist aber eine Erhöhung nicht mehr zu umgehen", erklärt Geschäftsführer Ralf Schürmann und verweist auf steigenden Kosten, die deutschlandweit von zahlreichen Versorgern an ihre Kunden weitergeben werden müssen. Dahinter stehen steigende Netzentgelte für die Durchleitung des Stromes und der gesetzliche Anstieg der so genannten EEG-Umlage, die der Förderung erneuerbarer Energien dient.

     

     "Diese Kostenfaktoren sind von den Stadtwerken leider nicht zu beeinflussen", erläutert Schürmann. Wer bislang den Grundversorgungstarif und im Februar dessen Fortführung "BASIS" in Anspruch nimmt, der wird bei einem Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden künftig 42,78 Euro pro Jahr mehr zahlen müssen. Das entspricht einer Steigerung von 5,77 Prozent. Kunden, die auch künftig das umfassende Servicepaket "Plus" nutzen, müssen mit 80,76 Euro etwas tiefer in die Tasche greifen. "PLUS" bietet allerdings auch besondere Servicevorteile, wie eine 24-Stunden-Hotline, 24-Stunden-Installateurnotdienst, vorteilhaftere Zahlungsmodalitäten, eine Energieberatung vor Ort und andere mehr.

     

    Kunden, die sich bis zum 31. Januar für die Tarife "PUR" oder "ÖKO PUR" entscheiden, buchen einen wichtigen Vorteil gleich mit. Die Stadtwerke Peine garantieren ihnen je nach Vertragslaufzeit den Strompreis bis Ende 2010 oder Ende 2011. Auch "PLUS"-Kunden sind zumindest bis Ende 2010 vor unliebsamen Preissprüngen am Strommarkt geschützt.



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  • 4. Dezember 2009

    Stadtwerke verdeutlichen Alternativen in der Bäder-Frage


    Nur ein Standort hat Zukunft

    Peine. "Wir wollen, dass Badespaß und Schwimmvergnügen in Peine eine Zukunft haben. Deshalb kann es auf längere Sicht ein 'Weiter so' mit zwei Standorten nicht geben." Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Schürmann verdeutlicht damit noch einmal, welche beiden Alternativen in der Bäder-Diskussion tatsächlich zur Entscheidung stehen.

     

    Der Hallenbad-Standort an der Gunzelinstraße wird bis spätestens 2015 aufgegeben. Daran führe kein Weg vorbei, betont Schürmann und weiß dabei die Autoren des PROVA-Gutachtens zur Zukunft der Peiner Bäderlandschaft hinter sich. "Die jetzige Situation mit einem Hallenbad und einem Freibad an zwei unterschiedlichen Standorten ist unwirtschaftlich und kann deshalb nur noch für eine Übergangszeit von wenigen Jahren fortgeführt werden."

     

    Ganz bewusst hätten die Stadtwerke deshalb in ihrer Kundenbefragung auch nur die beiden Varianten am Neustadtmühlendamm zur Auswahl gestellt, die die Gutachter vorgeschlagen hätten: der Erhalt des Freibades für den Sommerbetrieb mit gleichzeitigem Bau eines neuen, modernen aber nicht allzu großen Hallenbades in unmittelbarer Nachbarschaft auf der einen Seite. Oder die Teilüberdachung des Freibades mit ganzjähriger Nutzung des überdachten Teils auf der anderen Seite.

     

    Schürmann macht auch auf ein zweites Missverständnis aufmerksam, das offensichtlich in der Diskussion der vergangenen Wochen entstanden ist. "Teilüberdachung des Freibades bedeutet nicht, dass damit ein ganzjährig nutzbares Außenschwimmbecken entstünde, das über eine Wasserverbindung zum Innenbereich verfügt. Die Teilüberdachungsvariante geht davon aus, dass das bisherige Freibad-Becken tatsächlich baulich geteilt wird und das separate Außenbecken nur im Sommer nutzbar und zugänglich ist. Der überdachte Bereich könnte dann mit Bewegungs-, Präventions- und Badespaß-Angeboten aufgewertet werden. Gleichzeitig fielen aber die bislang bestehenden 50-Meter-Schwimmbahnen fort. Eine ganzjährige Nutzung von Außen- und Innenbecken wäre für die Badegäste fraglos eine schöne Sache. Aber das Wasser in der Gesamtanlage dann auch bei klirrender Kälte auf Badetemperatur zu halten, ist nicht zu finanzieren.

     

    "Finanzielle Erwägungen sind es auch, die die Konzentration der Bäder am Neustadtmühlendamm nötig machen. Ein einziger Standort bringe erhebliche Synergieeffekte mit sich und vereinfache den Personaleinsatz deutlich, betont Schürmann. Die PROVA-Gutachter sehen hier ein langfristiges Einsparpotenzial von 500.000 Euro pro Jahr gegenüber dem Status quo mit zwei Standorten. Außerdem seien am Hallenbad auf mittlere Sicht teure Instandhaltungsmaßnahmen notwendig. Schürmann appelliert noch einmal an die Bürgerinnen und Bürger in Peine, an der Stadtwerke-Befragung zur Zukunft der Bäder teilzunehmen. "Wir wollen ein möglichst klares und breites Votum unserer Badegäste für eine der beiden denkbaren Lösungen: Neubau eines Hallenbades am Neustadtmühlendamm oder Teilüberdachung und bauliche Trennung des Freibadbeckens."



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Stadtwerke Peine.

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