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Archiv

Pressemitteilungen 2011


  • 19. Dezember 2011

    Stadtwerke Peine überreichen 2.500 Euro


    Hospizbewegung Peine e.V. freut sich über großzügige Spende

    Die meisten Menschen möchten zuhause sterben und nicht allein gelassen werden. Die Hospizbewegung unterstützt diesen Wunsch und macht es sich zur Aufgabe, Menschen in der letzten Phase ihres Lebens zu begleiten, weitestgehend Leiden von Sterbenskranken zu lindern (Palliative Care) und ihnen ein Verbleiben in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen.

     

    Renate. Wesener, 1. Vorsitzende der Hospizbewegung Peine erklärt: "Diese schwere und verantwortungsvolle Aufgabe wird Tag für Tag von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bewältigt - ehrenamtlich und unentgeltlich." Dabei steht der sterbende und schwerstkranke Mensch mit seinen Vorstellungen vom Leben und Sterben im Mittelpunkt der Bemühungen. Begleitet und unterstützt werden aber auch Angehörige und Freunde. Die Unterstützung durch die Mitarbeiter der Hospizbewegung Peine ist für Hilfesuchende übrigens kostenlos. Um diese Aufgabe bestmöglich zu bewältigen, benötigen die ehrenamtlichen Mitarbeiter regelmäßig Fortbildungen, deren Finanzierung durch die großzügige Spende der Stadtwerke Peine ermöglicht wird.

     

    Die Stadtwerke Peine überreichen heute einen Spendenscheck in Höhe von 2.500 Euro. Petra Kawaletz, Unternehmenssprecherin der Stadtwerke Peine erklärt: "Statt Weihnachtsgeschenke an unsere Geschäftspartner zu versenden, unterstützen wir jedes Jahr zur Weihnachtszeit gemeinnützige Einrichtungen der Region mit einer großzügigen Spende." Gemeinnützige Einrichtungen wie die Hospizbewegung Peine sind ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft zur Daseinsfürsorge unserer Mitmenschen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verdienen unseren Respekt und unsere natürlich Unterstützung.



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  • 18. November 2011

    Grundsteinlegung für das Gaskraftwerk in Bremen


    Die Stadtwerke Peine weiter auf dem Weg zu einer umweltfreundlichen Stromversorgung

     Die Stadtwerke Peine beteiligen sich im Rahmen der Stadtwerkegemeinschaft TOBI Gaskraftwerksbeteiligungs GmbH & CO. KG an einem hocheffizienten und flexiblen Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Kraftwerk in Bremen.

     

    Anlässlich der Grundsteinlegung für das Kraftwerk, die am heutigen Tag stattgefunden hat, wies der Kaufmännische Geschäftsführer der EVI, Michael Bosse-Arbogast, der auch Geschäftsführer der TOBI Gaskraftwerksbeteiligungs GmbH und CO. KG ist, auf die Bedeutung der Stromeigenerzeugung für kommunale Unternehmen hin. 

     

    "Die 15 in der TOBI-Gruppe zusammen geschlossenen Stadtwerke haben das gemeinsame Ziel, die Stromeigenerzeugung als eigenes Geschäftsfeld zu stärken und auszubauen. Früher haben wir diesen Teil der Wertschöpfung anderen überlassen." Daraus entwickelte sich das Erzeugungsoligopol der großen vier Konzern-Versorger, die einen 80 Prozent-Anteil in Deutschland hatten. "Mit unseren Investitionen sorgen wir für mehr Wettbewerb auf der Erzeugerseite. Dies ist die gute Nachricht für die Kunden der kommunalen Unternehmen."

     

    Die mit umweltfreundlichem Erdgas gefeuerte Anlage wird eine Leistung von rund 445 Megawatt (MW) brutto bereitstellen. Das Investitionsbudget beträgt insgesamt etwa 445 MIO EUR. Nach einer geplanten Bauzeit von 30 Monaten soll das Kraftwerk Ende 2013 den Betrieb aufnehmen. Die TOBI hält an dem Kraftwerk einen Anteil von 69 MW, also 15,5 Prozent. Das Investitionsvolumen wird sich für die TOBI Gruppe auf etwa 70 MIO EUR belaufen. Die Stadtwerke Peine übernehmen mit einer Gesamtinvestitionssumme von ca. 3 Millionen Euro einen Leistungsanteil von 3 MW. Mit dieser Leistung ließen sich etwa 5.000 Peiner Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen. 

     

    Für die Stadtwerke Peine ist die Beteiligung ein weiterer wichtiger Schritt zur Umsetzung ihrer Strategie die Eigenerzeugung auf 50 % zu erhöhen, und das so umweltfreundlich und so effizient wie möglich. Der Umweltvergleich mit Kohlekraftwerken fällt überzeugend aus: "GuD-Kraftwerke produzieren gegenüber solchen Anlagen weniger als die Hälfte des Treibhausgases CO2", begründet Schürmann das Engagement der Stadtwerke.

     

    Bildrechte dieses Artikels © EVI-Hildesheim GmbH & Co KG



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  • 18. November 2011

    Energiesparen beginnt zu Hause


    Experten-Tipps bei Peiner Immobilientagen

    Peine. "Energie clever nutzen" - dieser Leitsatz stand über der zweiten Veranstaltung der Peiner Immobilientage. Vor mehr als 80 interessierten Gästen, erläuterten Energie- und Finanzexperten, wie sich dieser Leitsatz umsetzen lässt: mit Energiesparen in den eigenen vier Wänden.

     

    30 Prozent der Energie in Deutschland wird in Haushalten verbraucht, mehr als im Verkehr oder in der Industrie. Drei Viertel dieser Energie soll für angenehme Raumtemperaturen sorgen. Mit diesen Zahlen machte Mario Lichy, Geschäftsführender Gesellschafter der Bielefelder Bienergy GmbH, deutlich, welches Einsparpotenzial das eigene Zuhause birgt.

     

    Besonders die Bewohner älterer Gebäude heizten unfreiwillig Nachbars Garten mit. Wärme gehe dabei vor allem über die Wände, die Fenster und das Dach verloren. Lichy warb deshalb für eine umfassende energetische Sanierung von Wohnhäusern. "Je nach Alter der Gebäude lässt sich 50, 60, manchmal sogar mehr als 70 Prozent der Energie und damit auch der Kosten sparen."

     

    Der Energieexperte sieht Hauseigentümer ohnehin unter Zugzwang. Die Energiepreise würden sich auf lange Sicht weltweit eher nach oben als nach unten bewegen. Und Mieter ließen sich immer häufiger den Energiepass der Mietobjekte zeigen, um sich vor bösen Überraschungen bei den Nebenkosten zu schützen. Dabei können die Mieter sich auf die Energieeinsparverordnung (EnEV) stützen, die die Erstellung der Energieausweise seit 2009 für Vermieter zur Pflicht macht. Die EnEV war ohnehin Lichys Thema, schreibt sie doch auch die Dämmstandards für Neubauten und für Renovierungen und Sanierungen von Altbauten vor.

     

    Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Schürmann wies darauf hin, dass neben der Dämmung auch die richtige Heizungsanlage helfe, Energie zu sparen. Eine Heiz-Alternative konnten die Besucher bei den Stadtwerken persönlich in Augenschein nehmen: Mikro-Blockheizkraftwerke fürs Eigenheim. Diese produzieren hocheffizient gleichzeitig Strom und Wärme - eine Technik, die die Stadtwerke Peine im Laufe des kommenden Jahres selbst anbieten werden.

     

    Bernd Klingenberg, Leiter der Immobilienfinanzierung der Sparkasse Peine, erläuterte, wie Energiesparmaßnahmen zu finanzieren sind. Kredite bei der Hausbank amortisierten sich schnell. Günstige Darlehen bis 50.000 Euro und Zuschüsse bis 2.500 Euro gäbe es außerdem bei der staatlichen Förderbank KfW.

     

    Moderator Hans-Hinrich Munzel, Vorsitzender des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümervereins Peine, wies noch auf die dritte Veranstaltung im Rahmen der Immobilientage hin. Am Samstag, 19. November, dreht sich im S-Treffpunkt der Sparkasse alles um das Thema "Haus und Sicherheit".



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  • 4. November 2011

    Immobilientage 2011


    Terminvorverlegung für die Veranstaltung "Mini-Blockheizkraftwerke" 8.11.2011

    Im Rahmen der Immobilientage 2011 war für Dienstag, den 8. November 2011, die Veranstaltung "Mini-Blockheizkraftwerke" geplant. Aus organisatorischen Gründen wird der Termin auf Montag, den 7. November 2011, 19 Uhr, vorverlegt.

     

    Die Veranstaltung findet im Gildesaal der Schützengilde, Kantstraße 1 statt. Veranstalter der Immobilientage sind die Stadtwerke Peine, die Kreissparkasse Peine sowie der Hauseigentümer Verein Peine.

     

    Mini-Blockheizkraftwerke (Mini-BHKW) bieten Immobilienbesitzern ein Plus an Unabhängigkeit in der Energieversorgung. Sie machen die Energiewende im Eigenheim möglich, weil sie sowohl Wärme als auch Strom produzieren. Immobilienbesitzer, die mit Mini-BHKW zu ihrem eigenen Energieproduzenten werden, tun auch ihrem Portemonnaie Gutes. Sie sind weniger abhängig von Preisschwankungen am Energiemarkt. Die Veranstaltung bietet Hintergrundinformationen zu Technik und gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten.Neben den Vorträgen werden Ausstellungsgeräte zu besichtigen sein.

     

    Anmeldungen sind noch bis zum 5. November 2011 über den HWG Peine, Telefon: 05171 582480, möglich.

    Für die folgenden Veranstaltungen der Immobilientage 2011 sind weiterhin Anmeldungen möglich:

     

    16. November um 19.00 Uhr
    "Energie clever nutzen"
    Veranstaltungsraum Stadtwerke Peine (Anmeldungen über die Stadtwerke Peine, Telefon: 05171 46-0 und www.stadtwerke-peine.de ).

     

    19. November um 10.00 und 12.00 Uhr
    "Haus und Sicherheit"
    S-Treffpunkt der Kreissparkasse Peine (Anmeldungen bei der Kreissparkasse Peine, Telefon 05171 42-4206 und www.ksk-peine.de/go/immobilientage)



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  • 4. November 2011

    Baumaßnahme Dungelbeck


    Im Auftrag der die Stadt Peine und der Stadtwerke Peine wird die Firma Singbeil in Dungelbeck, Schmedenstedter Straße vom Waldweg bis zum Ortsausgang, umfangreiche Baumaßnahmen durchführen.

     

    Zum einen wird eine neue Gasleitungen verlegt und die alte Freileitung wird durch ein 1 KV-Erdkabel ersetzt. Im Zuge dieser Baumaßnahme wird die gesamte Straßenbeleuchtung in diesem Bereich erneuert. Die Baumaßnahmen haben bereits diese Woche begonnen und sind bis einschließlich KW 50/2011 geplant. Bei schlechter Witterung (Frost) kann es jedoch zu Verzögerungen kommen. Während der Bauzeit wird die Straße jeweils halbseitig gesperrt. Verkehrsbehinderungen können deshalb nicht ausgeschlossen werden. Die Zufahrt zu den Grundstücken bleibt während der gesamten Bauzeit gewährleistet.



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  • 13. Oktober 2011

    Vorträge zu Energieeinsparung und Sicherheit


    HWG, Kreissparkasse Peine und Stadtwerke Peine veranstalten die Immobilientage 2011

    Peine. Vorträge und Demonstrationen rund um Energieeinsparung und Sicherheit im eigenen Haus bieten die Immobilientage 2011. Veranstalter sind der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Peine e.V. (HWG), die Kreissparkasse Peine sowie die Stadtwerke Peine.

     

    „Energetische Fragen rund um die eigene Immobilie werden immer wichtiger“, erläutert der 1. Vorsitzende des HWG, Hans-Hinrich Munzel, die Motive für die Veranstaltungsreihe. „Dabei spielen ökologische Überlegungen ebenso eine Rolle wie wirtschaftliche und nicht zuletzt gesetzliche Vorgaben, die zum Teil noch gar nicht in der Bevölkerung bekannt sind.“

     

    Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildet ein Vortrag am 8. November um 19.00 Uhr im Gildesaal in Peine zum Thema „Energiewende im Eigenheim: Mini-Blockheizkraftwerke“. Dazu Petra Kawaletz, Unternehmenssprecherin der Stadtwerke: „Mini-BHKW arbeiten deutlich effektiver als herkömmliche Kraftwerke. Der Wirkungsgrad liegt zumeist bei 90 %. Ihr Einsatz hilft deshalb auch der Umwelt.“ Zusammen mit mehr als 30 anderen Energiedienstleistern machen sich die Stadtwerke Peine unter dem Label „heimkraft“ für den Einsatz von Mini-BHKW stark. Ab 2012 werden diese Lösungen über den örtlichen Energiedienstleister im Peiner Land erhältlich sein. „Sie machen die Energiewende im Eigenheim möglich, weil sie sowohl Wärme als auch Strom produzieren“, ergänzt Kawaletz.

     

    Die zweite Veranstaltung behandelt das Thema „Energie clever nutzen“. Sie findet am 16. November um 19.00 Uhr im Veranstaltungsraum der Stadtwerke Peine statt. Dabei geht es sowohl um die energetische Sanierung von Wohngebäuden als auch um die entsprechenden Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten. „Der Gesetzgeber setzt diverse Anreize, um Immobilienbesitzer zu energetischen Maßnahmen zu bewegen“, so Stefan Honrath, Leiter Kommunikation und Medialer Vertrieb der Kreissparkasse Peine. „Gerade in diesem Gebiet besteht ein erheblicher Beratungsbedarf.“

     

    Den Abschluss bildet eine – so Honrath – „zum Wochenende passende kurzweilige und gleichwohl informative Präsentation zu diversen Fragen rund um Haus und Sicherheit“ im und um den S-Treffpunkt der Kreissparkasse Peine in der Celler Straße in Peine. Am Samstag, dem 19. November 2011, werden jeweils um 10.00 Uhr und um 12.00 Uhr Kurzvorträge zu verschiedenen Aspekten angeboten: Der E-Check sowie der Trinkwasser- und Gas-Check werden ebenso vorgestellt wie die finanzielle Absicherung von Risiken und Maßnahmen zum Schutz vor Einbruch und Diebstahl. Im Außenbereich des S-Treffpunkts präsentieren die Feuerwehr Peine ihren Löschtrainer und die Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel ihr Infomobil.

     

    Nähere Informationen zu den Veranstaltungen gibt es bei den Stadtwerken Peine, in allen Geschäftsstellen der Kreissparkasse, über den HWG sowie im Internet unter www.ksk-peine.de
     



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  • 6. Oktober 2011

    Weniger CO2 für mehr Klimaschutz


    Stadtwerke installieren Biogas-Blockheizkraftwerk (BHKW)-Module im Heizkraftwerk

    Peine. Der Klimaschutz macht Fortschritte: Während stadtauswärts im Gewerbegebiet an der Woltorfer Straße eine Biogasanlage entsteht, rüsten die Stadtwerke Peine ihr Heizkraftwerk für den neuen klimaschonenden Energieträger Biogas teilweise um. Zwei moderne hocheffiziente Biogas-BHKW-Module trafen gestern in Peine ein und werden jetzt in das Heizkraftwerk eingebaut.

     

    Die beiden Module ersetzen zwei in die Jahre gekommene Erdgas-Module und werden künftig mit Biogas aus der zwei Kilometer entfernten Erzeugungsanlage gespeist. Für den Klimaschutz in Peine ist diese Modernisierung ein deutlicher Fortschritt: Die Anlage spart Jahr für Jahr rund 10.000 Tonnen des klimaschädlichen Gases CO2 ein.

     

    Spezialfirmen aus Heidelberg und Spenge bei Herford beginnen jetzt mit den Einbauarbeiten. Sobald die Module im Heizkraftwerk platziert worden sind, erfolgt die hydraulische Anbindung an die Gasleitung, das Fernwärmenetz und den Schornstein. Außerdem ist eine elektrische Anbindung an die Steuerung und das Stromnetz der Stadtwerke Peine nötig. Spätestens im Dezember findet die Inbetriebnahme der modernisierten Anlage statt. Insgesamt investieren die Stadtwerke Peine rund 1,2 Millionen Euro in den zukunftsweisenden Umbau des Heizkraftwerks.

     

    Das Biogas wird aus nachwachsenden Rohstoffen der Region in der benachbarten Erzeugungsanlage hergestellt. Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Schürmann: „Wir wollen damit auch das Peiner Land stärken, weil die gesamte Wertschöpfung von der Aussaat und der Ernte über die Energieerzeugung bis zum Einsatz der Gärreste als Dünger hier erfolgt.“ Örtliche Landwirte beschicken die Biogasanlage mit Mais, Roggensilage, Zuckerrüben, Gras und Hirse. Mit dieser Rohstoffvielfalt beugen die Erzeuger bewusst Monokulturen vor. Gülle und Mist werden nicht eingesetzt.

     

    30 Mio. Kilowattstunden (kWh) Biogas wandeln die beiden BHKW-Module künftig in 12 Mio. kWh Wärme und 12 Mio. kWh Strom um. Die Anlage hat damit einen Wirkungsgrad von gut 80 Prozent. Zum Vergleich: Ein Kohlekraftwerk erzielt Wirkungsgrade von 33 bis 45 Prozent. Die klimafreundlich erzeugte Energie reicht aus, um 3.500 Haushalte mit Strom und 1.100 Haushalte mit Fernwärme zu versorgen.



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  • 20. September 2011

    Baubeginn für Biogasanlage


    3.500 Haushalte erhalten klimafreundlichen Strom

    Peine. Die Bagger rollen, die ersten Arbeiten zum Bau der Biogasanlage an der Woltorfer Straße haben begonnen. Das teilt Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Schürmann mit. Die Stadtwerke werden aus dem erzeugten Gas nahezu CO2-frei und damit klimaschonend Strom und Wärme erzeugen.

     

    Die Stadtwerke realisieren das Projekt zusammen mit der enercity Contracting GmbH und den Landwirten der LBP GmbH & Co. KG. Die Biogasanlage soll zum Jahreswechsel 2011/12 in Betrieb gehen. Das Gelände für die Anlage ist um rund ein Drittel größer als ursprünglich geplant, um ein optimiertes Transport- und Lagerkonzept umzusetzen. Das Biogas wird über eine zwei Kilometer lange Gasleitung zum Heizkraftwerk der Stadtwerke geleitet. Dort wird es klimafreundlich in Strom für 3.500 Haushalte und Wärme für 1.100 Haushalte umgewandelt. Den Stadtwerken Peine gelingt es damit, sechs Prozent ihres gesamten Gasbedarfs durch das noch klimaschonendere Biogas zu ersetzen. Landwirte aus einem Umkreis von 15 Kilometern beliefern die Biogasanlage. Um Monokulturen zu vermeiden, kommen neben Mais auch Roggensilage, Zuckerrüben, Gras und Hirse zum Einsatz. Gülle und Mist gelangen nicht in die Produktionskette. Die Gärreste werden im Sinne einer Kreislaufwirtschaft wieder als Dünger auf die Felder aufgebracht.


    Die Stadtwerke Peine wollen mit diesem Projekt ihre Zielvereinbarung mit der Stadt weiter umsetzen. Danach soll das Versorgungsunternehmen mehr Strom aus Erneuerbaren Energien selbst erzeugen. Schürmann verweist darauf, dass Heizkraftwerke, die mit Biogas-BHKW-Modulen betrieben werden, die beste Klimabilanz aller Technologien zur Stromerzeugung haben. Wichtig sind den Stadtwerken aber auch die Vorteile für die Region. „Die Biogasanlage schafft bis zu vier neue Teilzeitarbeitsplätze, sie sichert die Existenz landwirtschaftlicher Betriebe, und sie bringt dem heimischen Handwerk zusätzlich Aufträge“, erläutert der Stadtwerke-Geschäftsführer.

     

    Daten & Fakten

    Bauherr:  Biogas Peine GmbH
    Gesamtareal:  29.600 qm
    Produktionskapazität:  6 Mio. cbm Biogas/Jahr
    Energiegehalt:  30 Mio. kWh/Jahr
    Strom CO2-neutral für:  3.500 Haushalte/Jahr
    Wärme CO2-neutral für:  1.100 Haushalte/Jahr
    CO2-Einsparung:  ca. 10.000 Tonnen/Jahr
    geplante Inbetriebnahme:  Jahreswechsel 2011/2012
    Gesamtinvestition:  ca. 5-6 Mio. €
    Investitionsanteil Stadtwerke:  ca. 1,2 Mio. €



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  • 05. September 2011

    Stadtwerke Peine geben kreisweit Gas


    Versorger stellt auf dem Eulenmarkt neues Produkt vor

    Peine. Beste Unterhaltung auf drei Bühnen und Shoppingvergnügen pur - das verspricht der Eulenmarkt 2011. Doch zwischen Schlagerkonzert und Einkaufsbummel dürfte sich für viele Gäste auch ein Besuch am Messestand der Stadtwerke Peine lohnen. Denn der kommunale Versorger stellt mit Peiner Land Gas erstmals sein neuestes Produkt einer breiten Öffentlichkeit vor. Dabei winken Abschlussboni, Gutscheine und Festpreisgarantien.

     

    Die zuverlässige Strom- und Gasversorgung für die Stadt Peine gehören seit Jahrzehnten zum Auftrag des Unternehmens. Mit dem Ausstieg aus der Kernkraft entschlossen sich die Stadtwerke jedoch, ihren atomkraftfreien Strom als Peiner Land Strom auch in den anderen Kommunen im Kreis anzubieten. Der Erfolg war so groß, dass die Stadtwerke jetzt mit Peiner Land Gas auch im Erdgasbereich nachlegen. Geschäftsführer Ralf Schürmann: "Viele Kunden beziehen Strom und Gas beim gleichen Versorger. Das ist einfacher und bequemer. Diesem Kundenwusch wollen wir nachkommen. Peiner Land Gas ist jetzt in Edemissen, Hohenhameln, Ilsede, Lahstedt, Lengede, Vechelde und Wendeburg erhältlich."

     

    Der Messestand der Stadtwerke Peine an der Schützenstraße - Nähe City Galerie - ist an allen drei Eulenmarkt-Tagen vom 9. bis zum 11. September besetzt. Wer sich dort unverbindlich beraten lässt, kann Gutscheine für den Energiesparshop der Stadtwerke im Wert von 50, 100 oder 150 Euro gewinnen. Vor allem aber bietet sich die Gelegenheit, auf Peiner Land Gas umzusteigen. Neukunden erhalten dabei einen Bonus von 150 Euro. Wer gleichzeitig auch mit Peiner Land Strom seinen persönlichen Atomausstieg vollzieht, kann sich sogar über 225 Euro Neukundenbonus freuen.

     

    Außerdem geben die Stadtwerke Peine für ihre neuen Peiner Land Produkte eine Festpreisgarantie bis zum 31. März 2013. Der Besuch am Stadtwerke-Stand kann sich also durchaus lohnen. Und mit Bonus und Festpreisgarantie in der Tasche, dürfte das Eulenmarkt-Shopping doppelt Spaß machen



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  • 20. August 2011

    Die Klimarennenten sind los


    Stadtwerke Peine pro Umwelt

    Am 4. September 2011 findet wieder das beliebte Entenrennen in Abbensen statt. Zum vierten Mal schwimmen hunderte gelbe Rennenten auf der Fuhse um die Wette, um für ihre Paten einen Preis zu erkämpfen. Den schnellsten Rennenten winken attraktive Preise im Gesamtwert von 5.000 Euro.

     

    Erstmals gehen 300 Klimaenten der Stadtwerke Peine ins Rennen

     

    Die Stadtwerke Peine unterstützen die Veranstaltung mit einem zusätzlichen Entenrennen. Sie schicken grüne "Klimaenten" an den Start - 300 an der Zahl.
    Seit dem 1. Juli 2011 liefern die Stadtwerke Peine an alle Haushalts- und Gewerbekunden 100% atomstromfreien und ok-power Label zertifizierten Strom. Das ok-power Gütesiegel garantiert, dass der gelieferte Strom, zu mindestens einem Drittel aus neuen Kraftwerken und zu einem weiteren Drittel aus höchstens zwölf Jahre alten Anlagen stammt. Das führt zu ständigen Modernisierungen, von denen auch die Umwelt profitiert.

    Klar, dass ok-power-Strom grundsätzlich aus Erneuerbaren Energien oder mit Hilfe der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt werden muss. "Wir wollen tatsächlich etwas für die Umwelt tun und Anreize für den Bau neuer klimaschonender Kraftwerke geben", betont Geschäftsführer Ralf Schürmann. Der Anfang ist gemacht, doch dabei soll es nicht bleiben.

    Auch jeder Verbraucher kann etwas für seine Umwelt tun. Wie? Gehen Sie bewusst mit der wertvollen Ressource Energie um, setzen Sie nach und nach energiesparende Produkte, wie z. B. Energiesparlampen ein. Entscheiden Sie sich langfristig für klimaschonende Strom- und Gasprodukte.

    300 grüne Klimaenten treten am Sonntag nicht nur ein Rennen für Ihre Gewinner an. 300 grüne Klimaenten stehen symbolisch auch für unsere Umwelt und die kleine, persönliche Energiewende jedes Einzelnen von uns. Auf die Patenschein-Besitzer der Klimasiegerenten warten Gutscheine für den Energiesparshop der Stadtwerke Peine im Wert von insgesamt 600 Euro.

    Ob Energiesparlampe, Solarradio oder wasserbetriebener Morgenwecker: Sie sparen doppelt. Wer z.B. alle seine herkömmlichen Glühlampen gegen hochwertige Energiesparlampen austauscht, schont nicht nur die Umwelt, sondern langfristig auch seinen Geldbeutel mit bis zu 70 Euro geringeren Stromkosten pro Jahr.

    Die Patenscheine für die grünen Klimaenten können in Abbensen am Tag des Rennens am Stand der Stadtwerke Peine für nur 1 Euro erworben werden. Rennstart ist um 13 Uhr, dann gehen alle gelben und grünen Enten gemeinsam ins Rennen. Übrigens: Die Einnahmen für die Patenscheine der Stadtwerke-Klimarennenten werden dem Tierschutzverein Peine gespendet. Lassen Sie sich dieses Spektakel und die Spannung des Rennens also nicht entgehen und besuchen Sie uns am 4. September ab 11 Uhr an unserem Stand! Machen Sie mit und gewinnen Sie mit!



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  • 11.August 2011

    Mit Stadtwerken klimaschonend unterwegs


    Peine macht nachhaltig mobil

    Peine. Imola - Motorsportfans denken bei diesem klangvollen Namen an Formel 1-Boliden, die in der italienischen Stadt den Großen Preis von San Marino ausfahren. Doch Imola ist auch die Heimat des "Tazzari Zero", eines Elektroautos, das das Zeug zu großen Preisen bei Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz hat. Die Stadtwerke Peine haben ihn nach Niedersachsen geholt und fördern die Elektromobilität im Landkreis Peine.

     

    Als Energiedienstleister zeigen die Stadtwerke Peine wie umweltfreundliche und klimaschonende Mobilität aussehen kann. Für Ralf Schürmann, Geschäftsführer der Stadtwerke, ist das nur konsequent. "Wir haben mit der Stadt Peine eine Zielvereinbarung geschlossen. Darin verpflichten wir uns, zu einem schonenden und nachhaltigen Einsatz von Ressourcen. Wir wollen schon bald die Hälfte unseres Stromabsatzes für Privatkunden und Kleingewerbe selbst aus erneuerbaren Energien und der umweltfreundlichen hocheffizienten Gaskraftwerken gewinnen. Doch wir wollen noch mehr tun. Im Straßenverkehr werden große Mengen CO2 freigesetzt, die das Klima gefährden. Wir müssen uns also auch die Frage stellen: Wie bleiben wir mobil, ohne unsere Umwelt zu schädigen.

     

    "Der "Tazzari Zero", ein Zweisitzer mit 15 Kilowatt (20 PS) Dauerleistung, ist aus Sicht der Stadtwerke Peine eine gute Antwort auf diese Frage. Der flotte Italiener schnurrt leise mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde über die Straßen. Dabei pustet er weder Abgase noch Feinstaub in die Luft. Entscheidend ist für Schürmann jedoch, womit ein Elektroauto betankt wird. Die Stadtwerke Peine beliefern seit dem 1. Juli 2011 ihre Privat- und Haushaltskunden in Peine und im Peiner Land mit 100% atomkraftfreiem Strom. Dieser Strom trägt das Gütesiegel "ok-power" und wird getragen von dem gemeinnützigen Freiburger Verein "EnergieVision", der von der Umweltstiftung WWF Deutschland, der Verbraucherzentrale NRW und dem Öko-Institut.

     

    Zusätzlich bieten die Stadtwerke den stromÖKOMOBIL-Tarif an. Er wird aus erneuerbaren Energien gewonnen und verursacht damit praktisch keinen CO2-Ausstoß. Kunden aus dem Stadtwerke-Netzgebiet, die sich den "Tazzari Zero" über die Stadtwerke Peine vermitteln lassen und beim Autohaus Strube in Salzgitter erwerben und diesen Stromtarif nutzen, fahren dank Stadtwerke-Förderung bis zu 30.000 Kilometer gratis. 100 km Autofahren verursacht (bei Aufladung in der Nachtzeit) lediglich Stromkosten von rund 1,50 € und entspricht damit etwa dem aktuellen Preis von einem Liter Diesel.

     

    Neben dem "Tazzari Zero" fördert der Energiedienstleister auch den Kauf eines Stadtwerke-Energierades mit 250 EUR. Voraussetzung ist auch hier ein Ökostromvertrag mit den Stadtwerken Peine. Teilnehmen können alle Kunden aus dem gesamten Landkreis Peine. Interessierte können sich bei folgenden Zweirad-Vertragspartnern der Stadtwerke Peine über alle technischen Details des hochwertigen Elektrofahrrades informieren und das Stadtwerke-Energierad kostenlos Probefahren. Fahmo in Lahstedt, Zweirad Hotopp sowie in beiden Zweigstellen der Zweirad Company in Peine.

     

    Die Reichweite des Rades beträgt rund 60 Kilometer (mit optionalem 18 Ah-Akku sogar bis 140 km), die des "Tazzari Zero" bis zu 144 Kilometer. Für den Innenstadtverkehr und Fahrten ins nähere Umland reichen diese Radien sicher aus. Wer höhere Reichweiten benötigt, aber trotzdem klimaschonend fahren möchte, dem empfehlen die Stadtwerke Erdgas-Fahrzeuge. Befristet bis zum 31. Oktober 2011 fördern die Stadtwerke Peine Kunden aus dem Landkreis, die sich für diese Technologie entscheiden, mit 25 Gratis-Tankfüllungen an der ARAL-Tankstelle in Peine am Schwarzen Weg.



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  • 11.Juli 2011

    Betrügerische Kundenumfrage im Namen der Stadtwerke


    Warnung vor missbräuchlicher Verwendung von Kundendaten

    Die Stadtwerke Peine gehen seit einigen Tagen vermehrten Hinweisen nach, dass Kunden im Auftrag der Stadtwerke vorwiegend in den Abendstunden angerufen und zur Teilnahmean einer Umfrage zur Kundenzufriedenheit aufgefordert werden. Hierzu stellt das Unternehmen klar, dass derzeit keine derartige Umfrage im Auftrag oder im Namen der Stadtwerke durchgeführt wird.

     

    Unternehmenssprecherin Petra Kawaletz warnt insbesondere vor der telefonischen Weitergabe persönlicher oder finanziell sensibler Daten: "Gerade das Erschleichen von Bankdaten oder persönlichen Informationen unserer Kunden im Rahmen einer vorgeblichen Kundenumfrage birgt ein großes Missbrauchsrisiko." Vertriebsleiter Olaf Rosenberg ergänzt: "Wir sind für jede Information unserer Kunden dankbar, die uns in die Lage versetzt, die Interviewer zu identifizieren. Auch unseriöse Wettbewerber sind als Befrager nicht auszuschließen."

     

    Die Stadtwerke Peine sind daran interessiert, wer in ihrem Namen Kundenkontakte tätigt, um sich juristisch zur Wehr setzen zu können. Für sachdienliche Hinweise oder weitere Fragen stehen Ihnen unsere Kundenberater unter der Rufnummer 05171-46-333 zur Verfügung.



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  • 8. Juli 2011

    Erneuerung der Fernwärmeleitungen in der Innenstadt


    Straßenvollsperrungen in Abschnitten der Bodenstedtstraße und Werderstraße bis Mitte Juli bzw. September 2011

     

    In den nächsten Wochen erneuern die Stadtwerke Peine zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit in der Peiner Innenstadt weitere Abschnitte des Fernwärmenetzes.

     

    Alle Anwohner sind in einem persönlichen Anschreiben über Zeitraum und Umfang der Bauarbeiten informiert worden. Die dort versorgten Gebäude nutzen die Fernwärme ausschließlich zur Raumheizung. Diese wird in den Sommermonaten in der Regel nicht genutzt, Versorgungsausfälle sind deshalb nicht zu erwarten.

    Im Zuge der umfassenden Baumaßnahmen werden die Bodenstedtstraße zwischen Echternstraße und Werder Straße in der Zeit vom 11. Juli bis zum 16. September 2011 und die Werder Straße zwischen Bodenstedtstraße und Kantstraße in Zeit vom 11. Juli bis zum 17. August 2011 für den Autoverkehr voll gesperrt. Für die Vollsperrung der Werderstraße ist eine Umleitung ausgeschildert. Die Zufahrt zu den Grundstücken in der Werderstraße sowie die Nutzung der Fuß- und Radwege in beiden Straßenabschnitten sind gewährleistet.

    Die Bauarbeiten werden im Auftrag der Stadtwerke Peine durch die Firmen Gerald Peters Rohrleitungsbau GmbH, GA Energieanlagenbau Nord GmbH und Wolff und GEMO GmbH durchgeführt.



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  • 30. Juni 2011

    Rohrnetzspülungen im Trinkwassernetz der Stadt Peine


    Gewährleistung der Wasserqualität durch Rohrnetzspülungen im Trinkwassernetz der Stadt Peine

     

    Die Stadtwerke Peine führen zur Gewährleistung der Wasserqualität Rohrnetzspülungen im Trinkwassernetz der Stadt Peine durch. Diese Rohrnetzspülungen erfolgen vom 17. Juli bis 22. Juli 2011 jeweils in den Nachtstunden von 20:00 bis 04:00 Uhr.

    Es kann nach Beendigung der Spülung zu vorübergehenden Beeinträchtigungen in Form von Trübungen kommen. Eine mögliche Trübung des Wassers ist hygienisch unbedenklich und nicht gesundheitsgefährdend.



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  • 20. Juni 2011

    Effektiver ohne EulenCard


    Neue Vorteilssysteme für Kunden geplant

    Peine. Die Tage der EulenCard sind gezählt. Das Bonuskartensystem für Kunden, die in Peine einkaufen, läuft zum Jahresende aus. Stadtwerke und Citygemeinschaft Peine arbeiten aber bereits an effektiveren und verbraucherfreundlicheren Nachfolgesystemen.

     

    Seit 2007 ist die EulenCard im Einsatz und bietet Kunden über ein Punktesystem Vergünstigungen, wenn sie in Peine einkaufen. Damit wollten Einzelhändler und Stadtwerke die Peiner City stärken. Die Stadtwerke Peine hatten die organisatorischen Aufgaben für den Einsatz der EulenCard übernommen.


    „Letztlich hat sich die EulenCard aber nicht bewährt“, erläutern Ole Siegel, Vorsitzender der Citygemeinschaft, und Petra Kawaletz, Unternehmenssprecherin der Stadtwerke Peine. Das Auslaufen des Bonuskartensystems zum 31. Dezember sei deshalb unumgänglich. „Die Zahl der Einzelhändler, die sich an der EulenCard beteiligen, ist leider deutlich zurückgegangen. Und das System selbst erweist sich technisch als nicht wirklich zukunftsfähig. Wir haben deshalb gemeinsam beschlossen, jeweils neue Wege für unsere Kunden zu gehen.“


    Den EulenCard-Besitzern entstehen keine Nachteile. Alle gesammelten Bonuspunkte könnten auch weiterhin ohne Einschränkung an allen Akzeptanzstellen eingelöst werden, betont Kawaletz. „Wir werden die Stadtwerke-Kunden außerdem in Kürze anschreiben und sie über unser neues Vorteilssystem umfassend informieren. Dieses neue System wird speziell auf die Interessen der Stadtwerke-Kunden ausgerichtet sein. Wir erwarten also eine Verbesserung, von der unsere Kunden profitieren.“


    Die Citygemeinschaft werde umgekehrt ein eigenes Kundenbindungssystem entwickeln, das besser auf den Einzelhandel im Stadtzentrum und dessen Kunden zugeschnitten sei. Stadtwerke und Citygemeinschaft sind sich einig, dass es auch in den kommenden Jahren gemeinsame Aktionen zur Stärkung des Standortes Peine geben werde.



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  • 03. Juni 2011

    Stadtwerke-Strom ohne Atomkraft


    Mehrkosten werden nicht an Kunden weiter gegeben

    Peine. Mit Strom aus deutscher Wasserkraft und aus eigenen Blockheizkraftwerken (BHKW) steigen die Stadtwerke Peine aus der Atomkraft aus. Außerdem nimmt der kommunale Versorger Ökostrom-Herkunftsnachweise „HydroPower“ in sein Portfolio auf.

     

    Das hat der Aufsichtsrat entschieden. Die Stadtwerke realisieren den Ausstieg aus der Kernenergie für Privatkunden zum 1. Juli, Preiserhöhungen sind dabei nicht vorgesehen. Der Peiner Strom wird künftig das Gütesiegel „ok-power“ führen und damit zur Energiewende in Deutschland beitragen.

     

    Wie funktioniert der Ausstieg? Einerseits setzen die Stadtwerke auf hocheffiziente, klimaschonende Kraft-Wärme-Kopplung in eigenen BHKW. Andererseits kaufen sie Strom aus deutscher Wasserkraft hinzu und nehmen Ökostrom-Herkunftsnachweise „HydroPower“  in ihr Portfolio auf. So habe man bereits bis einschließlich 2013 die Versorgung ohne Atomstrom sichergestellt, betont Schürmann. Dem Kaufwert der Herkunftsnachweise steht tatsächlich erzeugter Öko-Strom gegenüber.

     

    Durch den Ausstieg aus der Atomkraft rechnet der Geschäftsführer mit jährlichen Mehrkosten bis zu 130.000 Euro. Diese sollen jedoch nicht an die Kunden weitergegeben werden. Für Industriekunden wird es kernkraftfreien Strom nur geben, wenn diese bereit sind, die Mehrkosten zu tragen. Hierbei sei allerdings zu bedenken, dass die Energiekosten für viele Unternehmen wettbewerbsentscheidend seien, so Schürmann.

     

    Die Stadtwerke Peine führen mit dem Ausstiegsbeschluss ihre bisherige Unternehmenspolitik fort. Schon jetzt ist der Anteil Erneuerbarer Energien am Strom Mix mit 27 Prozent höher als der Atomanteil von 24 Prozent. Aufsichtsratschef Dietmar Meyer legt Wert darauf, dass der Atomstrom nicht auf Kosten des Klimas durch herkömmlich erzeugten Strom ersetzt wird. „Wir setzen auf Erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung, die effizienteste Form der konventionellen Stromerzeugung.“ Für Kunden, die Strom ausschließlich aus Erneuerbaren Energien bevorzugen, gibt es weiterhin den Tarif „stromÖKOPUR“.

    Mit "ok-power" zur Energiewende

    Der Strom, der ab Juli in Peine fließt, wird das „ok-power“-Gütesiegel tragen. Die Stadtwerke stellen damit sicher, dass der Ausstiegsbeschluss tatsächlich einen nachhaltigen Umwelt- und Klimanutzen hat. Stadtwerke-Chef Ralf Schürmann: „Reiner Zertifikatehandel würde bedeuten, dass wir für Peine zwar Öko-Strom zur Verfügung stellen können. Diese Energie würde aber andernorts fehlen und dort womöglich dauerhaft durch Kohlekraftwerke oder Kernkraft ersetzt werden. Damit wäre nichts gewonnen.“

    Anders beim „ok-power“-Siegel. Dieses erhalten nur Stromprodukte, die zu einem Drittel in neuen Kraftwerken und zu einem weiteren Drittel in höchstens zwölf Jahre alten Anlagen erzeugt werden. So kommt es zu einer beständigen Modernisierung der Kraftwerke – mit positiven Folgen für Klima und Umwelt. Der „ok-power“-Strom entstammt zum größten Teil Erneuerbaren Energien. Der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) darf 50 Prozent nicht überschreiten. Das Siegel schreibt vor, dass die Anbieter bei der Modernisierung von Anlagen ausschließlich in Erneuerbare Energie investieren.


    Das „ok-power“-Siegel vergibt der gemeinnützige Freiburger Verein „EnergieVision“, der von der Umweltstiftung WWF Deutschland, der Verbraucherzentrale NRW und dem Öko-Institut getragen wird. Der TÜV Nord überwacht die Einhaltung der Kriterien. Die Entscheidung für dieses Siegel fiel den Stadtwerken Peine umso leichter, als sie selbst in KWK-Anlagen Strom atomkraftfrei erzeugen und diesen mit verwerten können.

     

    Nähere Information zum "ok-power"-Gütesiegel gibt es im Internet.
    » www.energie-vision.de.



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  • 18. Mai 2011

    Fernwärmeversorgung unbefristet eingestellt


    Eigentümer kommt Zahlungsverpflichtungen nicht nach

    Die Stadtwerke Peine stellen am 19. Mai 2011 gegen 13.00 Uhr die Fernwärmeversorgung für das TEG City Center unbefristet ein. Nötig wurde dieser Schritt, da der Eigentümer des Centers seinen Zahlungsverpflichtungen seit Monaten nicht mehr nachgekommen ist

     

    "Wir haben den Eigentümer mehrfach aufgefordert, die offenen Posten zu begleichen - ohne Erfolg", erklärt Unternehmenssprecherin Petra Kawaletz. Die betroffenen Ladenmieter wurden gestern in einem persönlichen Schreiben der Stadtwerke Peine über die aktuelle Situation und das weitere Vorgehen der Stadtwerke informiert. "Selbstverständlich stellen wir die Fernwärmeversorgung wieder her", sagt Kawaletz. "Voraussetzung dafür ist aber, dass der Eigentümer zahlt."



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  • 4. Mai 2011

    Stadtwerke sind gesprächsbereit


    Schürmann: „Wir benötigen ein schlüssig durchdachtes Konzept.“

    Die Stadtwerke Peine begrüßen grundsätzlich, dass der Landkreis auf die Energiewende setzt und eine kohlendioxidfreie Versorgung der Haushalte und der meisten Unternehmen im Kreis anstrebt. Voraussetzung aber ist ein technisch, ökologisch und wirtschaftlich durchdachtes Konzept.

     

    Peine. Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Schürmann sagt: "Eine dezentrale Versorgung mit Strom und Wärme, klimaschonend und ohne Atomkraft produziert, ist der energiepolitische Weg der Zukunft." Insofern sei es gut, wenn der Kreis hier politisch die Weichen stellt.

     

    Die Stadtwerke seien für ein solches Vorhaben der richtige Partner, weil sie als städtisches Tochterunternehmen ebenfalls zur kommunalen Familie gehörten und sich der Region verpflichtet fühlten. "Vor allem aber haben wir die energiepolitische Wende selbst schon eingeläutet und produzieren immer mehr Strom und Wärme klimaschonend selbst", so Schürmann.

     

    Das Wichtigste sei ein durchdachtes Umstiegskonzept mit schlüssig aufeinander abgestimmten Maßnahmen. Hierauf habe man Kreis-Baudirektor Wolfgang Gemba in einem Gespräch auch schon hingewiesen. Die Holzmengen, die zur Energieproduktion von der PEG zur Verfügung gestellt werden können, würden nicht annähernd zur Versorgung des Kreises ausreichen. Es müssten weitere Optionen, auch zur Energieeinsparung, in die Überlegungen einbezogen werden. Schürmann schätzt die Kosten für eine flächendeckende Strom- und Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien im Kreis auf eine dreistellige Millionensumme. Das zeige die Dimension des Vorhabens und mache die Zusammenarbeit mit einem leistungsstarken Partner aus der Energiewirtschaft unverzichtbar. Bei alledem müsse man auch an die Kunden denken und bezahlbare Energiepreise im Auge behalten. Auf dieser Basis stehe Schürmann gerne zur Verfügung, um gemeinsam ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten.



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  • 3. Mai 2011

    Stadtwerke offen für Gespräche


    Schürmann: "Herausforderung nicht unterschätzen"

    Peine. Die Stadtwerke Peine begrüßen grundsätzlich, dass der Landkreis auf die Energiewende setzt und eine CO2-freie Versorgung der Haushalte und der meisten Unternehmen im Kreis anstrebt. Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Schürmann: "Wir sind sicher der geborene Partner für ein so ambitioniertes Projekt. Voraussetzung aber ist ein technisch, ökologisch und wirtschaftlich durchdachtes Konzept."

     

     

    Eine dezentrale Versorgung mit Strom und Wärme, klimaschonend und ohne Atomkraft produziert, sei der energiepolitische Weg der Zukunft, betont Schürmann. "Und um diesen Weg zu beschreiten, ist die kommunale Familie der Städte, Gemeinden und Kreise gefordert. Das ist ein Stück Daseinsvorsorge. Insofern ist es gut, wenn der Landkreis Peine hier politisch Weichen stellt."

     

    Die Stadtwerke Peine seien für ein solches Vorhaben der richtige Partner, weil sie als städtisches Tochterunternehmen ebenfalls zur kommunalen Familie gehörten und Daseinsvorsorge betrieben. Sie seien ein regional verwurzeltes Unternehmen, sodass die Wertschöpfung durch die Energieproduktion auch im Peiner Land verbleibe – mit allen positiven Auswirkungen für Wirtschaft und Arbeitsplätze. "Vor allem aber haben wir die energiepolitische Wende selbst schon eingeläutet und produzieren immer mehr Strom und Wärme klimaschonend selbst", so Schürmann  weiter. "In Peine werden zum Beispiel schon jetzt sechs Schulen von uns mit Fernwärme versorgt. Diese Versorgung durch eine Holzhackschnitzelanlage des Kreises zu ersetzen, wäre weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll."

     

    Der Kreis dürfe die Herausforderung nicht unterschätzen, die es bedeutet, selbst zum Energieversorger zu werden. Voraussetzung für die Aufnahme der Energieversorgung anderer sei der Nachweis der personellen, technischen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. "Da sind konkrete Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes zu erfüllen. Der Landkreis verfügt aber über keinerlei Versorgungsnetze, Konzessionen oder Erfahrungen als Energieversorger", gießt Schürmann Wasser in den Wein.

     

    Das Wichtigste aus Sicht der Stadtwerke ist jedoch ein profundes Umstiegskonzept. "Die 15.000 Tonnen Holzhackschnitzel, die zur Energieproduktion von der PEG zur Verfügung gestellt werden können, reichen nicht annähernd zur Versorgung des Kreises aus. Schürmann schätzt den Investitionsaufwand für eine flächendeckende Strom- und Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien im Landkreis auf eine dreistellige Millionensumme. Selbst, wenn der Kreis Partner zur Finanzierung mit ins Boot holte, wollen diese ihr eingesetztes Kapital verzinst sehen. Bei alledem müsse man auch bezahlbare Energiepreise im Auge behalten.

     

    Drei wesentliche Punkte müsste ein Energie- und Klimakonzept für den Kreis Peine aus Sicht der Stadtwerke umfassen. Schürmann: "Wir brauchen erstens einen Überblick, was bei den konkreten Gegebenheiten im Peiner Land technisch möglich ist, um den CO2-Ausstoß effektiv zu senken. Zweitens müssen alle daraus abgeleiteten Maßnahmen auf ihre ökologische Wirkung, ihre Wirtschaftlichkeit und ihre Folgen für die Beschäftigung und die Wertschöpfung im Kreis untersucht werden. Und drittens muss man sich dann auf konkrete Maßnahmenpakete einigen, die auch tatsächlich aufeinander abgestimmt sind."

     

    Für all das habe der Landkreis bei seinen eigenen Liegenschaften wertvolle Vorarbeiten geleistet, die in die weiteren Überlegungen einfließen könnten. Schürmann steht gerne zur Verfügung, um auf dieser Basis ein gemeinsames Konzept zu erarbeiten.



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  • 2. Mai 2011

    Stadtwerke Peine kündigen TelDaFax


    Stadtwerke kündigen TelDaFax fristlos und übernehmen die Energieversorgung der bisherigen TelDaFax- Kunden im Rahmen der gesetzlichen Ersatzversorgung.

     

    Die Stadtwerke Peine haben den Netzzugang zum Peiner Strom- und Gasnetz für den Energieanbieter TelDaFax Energy mit Ablauf zum 29. April 2011 gesperrt und die Lieferantenrahmenverträge mit dem Troisdorfer Energieunternehmen fristlos gekündigt. Damit ist es TelDaFax ab sofort untersagt, das Leitungsnetz der Stadtwerke Peine zu nutzen. Nötig wurde dieser Schritt, da TelDaFax nach mehrfacher Aufforderung und trotz Kündigungsandrohung seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachgekommen ist. "Es geht um mehr als 40.000 Euro." sagt Unternehmenssprecherin Petra Kawaletz, "wir mussten handeln, um weiteren Schaden vom Unternehmen abzuwenden." Die Stadtwerke Peine haben auch die Bundesnetzagentur über ihr Vorgehen informiert.

    Für die Peiner Kunden von TelDaFax gilt seit dem 30. April 2011 die sogenannte Ersatzversorgung durch den örtlichen Grundversorger. Gesetzlich geregelt ist diese Vorgehensweise im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Fällt der bisherige Lieferant aus, beginnt die Ersatzversorgung. Kawaletz erklärt: "

    Die Stadtwerke Peine sorgen für eine sichere Energieversorgung und garantieren einen lückenlosen Übergang für die betroffenen Kunden." Konkret heißt das, niemand wird ohne Strom oder Gas sein, Versorgungsunterbrechungen sind ausgeschlossen. Die Stadtwerke Peine informieren alle betroffenen Strom- und Gaskunden in einem persönlichen Schreiben über die Kündigung von TelDaFax und über die weitere Vorgehensweise. Ein nächster Schritt ist das zeitnahe Erfassen der Strom- und Gaszählerstände der rund 260 Kunden, um eine genaue Abrechnung zu gewährleisten.

    Die Stadtwerke Peine sind seit über 140 Jahren verlässlicher Energiedienstleister in der Region. Mit fairen Konditionen, attraktiven Angeboten und persönlichem Service können sich die Kunden auf Ihre Stadtwerke 100%ig verlassen. "Bei uns," so Kawaletz, "muss sich niemand Sorgen um seine Energieversorgung oder seine Abschläge machen."



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  • 15. April 2011

    Energie erleben: Schulkinder schauen Ihren Eltern über die Schulter


    Zukunftstag bei den Stadtwerken Peine

    21 Kinder haben im Rahmen des bundesweiten Zukunftstages "Berufsluft" bei den Stadtwerken Peine geschnuppert. Organisiert und durchgeführt wurde der erlebnisreiche Tag von den Auszubildenden und Studenten der Stadtwerke Peine.

     

    Premiere bei den Stadtwerke Peine. Die Auszubildenden und Studenten heißen 21 Kinder - darunter eine Austauschschülerin aus Japan - bei den Stadtwerken Peine zum Zukunftstag herzlich willkommen . Erstmals organisierten sie das erlebnisreiche Programm und stellten den interessierten Kindern Ihre Stadtwerke Peine vor. Die anfängliche Scheu und Zurückhaltung der Kinder wich schnell großer Neugier. Denn nur zuhören war heute nicht geplant - Mitmachen war angesagt. Schnell wurden Schreibblöcke und Fotoapparate verteilt. Die Kinder sollten Ihren Tag bei den Stadtwerken selbst dokumentieren.

     

    Gespannt lauschten sie der Unternehmenspräsentation der Auszubildenden. Vom Versorgungsgebiet über die täglichen Aufgaben eines Stadtwerkes bis hin zu den neuen Projekten für eine umweltschonende Energieerzeugung: Es wurde nicht nur zugehört, sondern auch viel gefragt. Und die ersten Fotos waren auch schnell im Kasten. Die Auszubildenden und Studenten erzählten auch über ihre eigene Ausbildung und Ihre Arbeit bei den Stadtwerken.

     

    Der nächste "Termin" war beim Geschäftsführer Ralf Schürmann im Konferenzraum. Herr Schürmann erzählte von seiner Kindheit. Als Sohn eines Stadtwerkers und aufgewachsen mit einem Wasserturm im Garten seines Elternhauses, waren "Stadtwerke" in seiner Jugend allgegenwärtig. Die Kinder lauschten gespannt und antworteten selbstbewusst auf die Fragen von Herrn Schürmann. "Vielleicht wird einer von Euch ja auch eines Tages Geschäftsführer eines Stadtwerks. Ich würde mich freuen ", sagte Schürmann abschließend. Hoch in die Luft und immer höher ging es für die Schülerinnen und Schüler bei einer Fahrt im Steiger, der normalerweise für die Auswechslung der Straßenbeleuchtung genutzt wird. Die "Pressefotografen" knipsten sich ihre Finger wund bei dieser ersten Outdoor-Attraktion des Tages.

     

    Auch der anschließende Besuch der Netzleitstelle, der Schaltzentrale der Stadtwerke, war für die Kinder aufregend. So viele Monitore und so viel im Blick zu behalten -das hat nachhaltig beeindruckt. Nach der Pause ging es mit großen Erwartungen zur Kläranlage der Stadtentwässerung Peine. Dort erklärte Herr Keitemeier den Kindern, wie Abwasser aufwendig wieder gereinigt wird und auch hier hatten die Kameras fast keine Pause.

     

    Zurück auf dem Stadtwerke Gelände gab es zum Abschluss umweltschonende Mobilität zum Anfassen. Neben einem Erdgasfahrzeug und dem neuen Elektromobil "Tazzarzi Zero", wartete auch eine Probefahrt mit dem neuen Stadtwerke Elektro-Energierädern auf die Kinder. Das war Klasse. Fahren ohne große Anstrengung. Zufriedene Kinder und erleichterte Auszubildende verabschiedeten sich voneinander. Der erlebnisreiche Tag hat allen gefallen – das zumindest sagt übereinstimmend die Bewertung der Kinder. Die Premiere ist gelungen. Daumen hoch für unsere Auszubilden, Daumen hoch für alle interessierten Kinder. Wiedersehen nicht ausgeschlossen: Vielleicht als Auszubildende/er bei den Stadtwerken Peine. Wir würden uns freuen.



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  • 10. April 2011

    Elektromobile waren Publikumsmagnet


    Klimaschonend und bezahlbar

    Der Stand der Stadtwerke Peine war über beide Tage des Autofrühlings stark frequentiert. Großes Interesse weckten die Elektromobile - ob Auto, Elektroroller oder Fahrrad.

     

    Auch Bürgermeister Michael Kessler informierte sich auf dem Stand der Stadtwerke Peine über die Mobilität der Zukunft. Herr Kessler absolvierte eine Strecke der "Tour de France" auf dem Energierad der Stadtwerke Peine und lernte die Vorzüge des Elektrofahrrades beim Anstieg der Bergetappe kennen. Publikumsmagnet war aber eindeutig der "Tazzari zero" der Stadtwerke Peine mit seinem klimaschonenden Elektorantrieb und günstigen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten. Mit Ladekosten von ca. 1,20 Euro auf 100 Kilometern im Ökomobiltarif der Stadtwerke Peine, kommt der "Kleine" ganz groß raus.



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  • 8. April 2011

    Stadtwerke prüfen Atomausstieg


    Schürmann: Energiewende bereits eingeläutet

    Peine. Die Stadtwerke Peine überprüfen, ob und wie sich ein Atomausstieg zeitnah realisieren lässt. Das teilte Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Schürmann auf Nachfrage mit. Dabei verhehlt er nicht seine Sympathie für einen Ausstieg. "Das wäre die konsequente Fortsetzung der Energiewende, die wir in Peine bereits Anfang 2010 eingeläutet haben."

     

    Der Atomanteil im Strom-Mix der Stadtwerke Peine beträgt noch 24 Prozent. Schürmann weist darauf hin, dass der Anteil Erneuerbarer Energien bereits jetzt mit 27 Prozent höher liege. "Wir sind in Peine also auf dem richtigen Weg. Gleichwohl müssen wir im Falle eines Ausstiegs knapp ein Viertel unserer gesamten Strommenge ersetzen. Das ist ein ehrgeiziges Ziel." Der Geschäftsführer macht dabei deutlich, dass die Kernenergie nicht durch herkömmliche Kohle- oder Gaskraftwerke ersetzt werden dürfe. Das würde zu einem deutlich erhöhten Ausstoß des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid (CO2) führen.

     

    "Die Stadtwerke sehen sich auch bei einem Atomausstieg dem Zielkatalog verpflichtet, den wir vor einem guten Jahr mit der Stadt Peine vereinbart haben. Danach wollen wir unsere Eigenerzeugung mit Hilfe von Erneuerbaren Energien und hocheffizienten, umweltfreundlichen Techniken wie der Kraft-Wärme-Kopplung ausbauen." Die ersten Schritte auf diesem Weg seien die Stadtwerke mit einer Investition in den ersten kommerziellen Offshore-Windpark Deutschlands, dem beschlossenen Bau einer Biogasanlage an der Woltorfer Straße und der Beteiligung an einem Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk in Bremen bereits gegangen.

     

    In enger Abstimmung mit den politischen Akteuren, will Schürmann jetzt unter anderem prüfen, welche Energieträger und Beschaffungsalternativen am besten geeignet sind, die Atomkraft im Peiner Strom-Mix zu ersetzen, welche Kosten damit verbunden sind und wie der zeitliche Rahmen für den Ausstieg aussehen kann. "Dabei möchte ich auch erreichen, dass die Strompreise für unsere Kunden stabil bleiben." Wer mit seinem persönlichen Ausstieg aus der Atomkraft nicht länger warten möchte, kann jederzeit bei den Stadtwerken Peine auf Öko-Strom umsteigen.

     

    Zum Peiner Autofrühling werden die Stadtwerke deshalb ein neues Ökostromangebot auf den Markt bringen. Das Besondere: Den Öko-Strom der Stadtwerke können künftig auch Kunden im gesamten Landkreis Peine beziehen. Für Ralf Schürmann ist das eine strategische Entscheidung: "Seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima wächst die Nachfrage nach 'sauberem Strom'. Dieser Nachfrage wollen wir nachkommen. Gleichzeitig wollen wir aber mehr Menschen als bislang die Möglichkeit geben, Strom ganz bewusst bei einem kommunalen Energiedienstleister zu beziehen, der auf Nachhaltigkeit und Erneuerbare Energien setzt."



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  • 6. April 2011

    Stadtwerke beauftragen Projektsteuerer für Hallenbad


    Entscheidung gefallen

    Peine. Dr. Ingo Wollenburg heißt der Projektsteuerer für den geplanten Neubau des Hallenbades am Neustadtmühlendamm. Heute beauftragte der Aufsichtsrat der Stadtwerke Peine den Hamburger Bäderexperten.

     

    Auf Wollenburg wartet eine verantwortungsvolle Aufgabe. Die Stadtwerke als Betreiber der Peiner Bäder hatten im Juni vergangenen Jahres beschlossen, das Hallenbad bis 2015 in unmittelbarer Nähe zum Freibad neu zu bauen. Hintergrund der Entscheidung waren die Ergebnisse des Konzeptes der PROVA Unternehmensberatung GmbH, das die Stadtwerke Peine zur Zukunft der Bäder hatten erstellen lassen.

     

    Die Alternative - eine Teilüberdachung des Freibades - hatte bei einer Befragung der Stadtwerke unter Badegästen, Schulen und betroffenen Sportvereinen keine Mehrheit gefunden. 80 Prozent der Befragten entschieden sich dagegen für den Neubau des Hallenbades. Außerdem äußerten sie eine Reihe von Erwartungen und Wünschen an das neue Bad. Die Palette reichte dabei von einem Wellnessbereich und besonderer Familienfreundlichkeit über erhöhte Kapazitäten für Schulschwimmen und mehr Platz für Nichtschwimmer bis zu Angeboten für Aqua-Fitness und weiterhin sozialer Eintrittspreise. Diese Wünsche wird Wollenburg nun in seine Überlegungen einfließen lassen. Doch zunächst muss der 50-Jährige einen Rahmenterminplan und verbindliche Vorgaben für die Planer - von der Anzahl der Schwimmbahnen bis zur Größe des Umkleidebereichs - erarbeiten.

     

    Diese vorbereitende Phase soll im Frühjahr 2012 abgeschlossen sein. Ein kontinuierlicher Austausch zwischen dem Projektsteuerer und den Nutzern des Hallenbades ist dem Versorgungsunternehmen sehr wichtig. Dr. Ingo Wollenburg ist Prokurist und Senior Consultant bei ESN Consult in Hamburg. Das Unternehmen gehört zur ESN-Gruppe, die mit 220 Mitarbeitern seit mittlerweile fast 30 Jahren Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft berät. Wollenburg selbst hat sich auf Bäder- und Sportprojekte, Flächenrecycling und Kraftwerksliegenschaften spezialisiert. Gerade im Bäderbereich kann der Ingenieurgeologe auf zahlreiche Referenzobjekte verweisen.

     

    Dazu gehören "De Bütt" in Hürth, das Kombibad Wedel, das Hallenfreibad in Olsberg sowie das Fitness- und Familienbad in Kamp-Lintfort. Wollenburgs große Erfahrung und die Umsetzung seiner Projekte bei niedrigen Folgekosten haben den Hamburger zur ersten Wahl für die Stadtwerke Peine gemacht. Für deren Geschäftsführer Ralf Schürmann ist die Beauftragung des Projektsteuerers ein wichtiger Schritt in Peines Bäderzukunft: "Wir liegen im Zeitplan. Ich gehe davon aus, dass 2015 die ersten Schwimmer ihre Bahnen in einem neuen, modernen Hallenbad ziehen, das jede Menge Wellness und Badespaß bei langfristig verbesserter Rentabilität bietet."



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  • 1. April 2011

    Peine macht nachhaltig mobil


    Mit Stadtwerken klimaschonend unterwegs

    Peine. Imola - Motorsportfans denken bei diesem klangvollen Namen an Formel 1-Boliden, die in der italienischen Stadt den Großen Preis von San Marino ausfahren. Doch Imola ist auch die Heimat des "Tazzari Zero", eines Elektroautos, das das Zeug zu großen Preisen bei Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz hat. Die Stadtwerke Peine holen ihn zum Peiner Autofrühling nach Niedersachsen und fördern die Elektromobilität im Landkreis.

    Mit Stadtwerken klimaschonend unterwegs

     

    Die Stadtwerke Peine sind mit einem eigenen Stand beim Peiner Autofrühling vertreten. Auf 100 Quadratmetern zeigt das Versorgungsunternehmen, wie umweltfreundliche und klimaschonende Mobilität aussehen kann. Dabei stellen die Stadtwerke nicht nur den "Tazzari Zero" sondern auch Motorroller mit Elektromotor und das Stadtwerke-Energierad vor.

     

    Für Ralf Schürmann, Geschäftsführer der Stadtwerke, ist das nur konsequent. "Wir haben mit der Stadt Peine eine Zielvereinbarung geschlossen. Darin verpflichten wir uns, zu einem schonenden und nachhaltigen Einsatz von Ressourcen. Wir wollen schon bald die Hälfte unseres Stromabsatzes für Privatkunden und Kleingewerbe selbst aus erneuerbaren Energien und der umweltfreundlichen hocheffizienten Gaskraftwerken gewinnen. Doch wir wollen noch mehr tun. Im Straßenverkehr werden große Mengen CO2 freigesetzt, die das Klima gefährden. Wir müssen uns also auch die Frage stellen: Wie bleiben wir mobil, ohne unsere Umwelt zu schädigen."

     

    Der "Tazzari Zero", ein Zweisitzer mit 15 Kilowatt (20 PS) Leistung, ist aus Sicht der Stadtwerke Peine eine gute Antwort auf diese Frage. Der flotte Italiener schnurrt leise aber bis zu 100 Stundenkilometer schnell über die Straßen. Dabei pustet er weder Abgase noch Feinstaub in die Luft. Entscheidend ist für Schürmann jedoch, womit ein Elektroauto betankt wird. "Wenn dazu der herkömmliche Strom Mix genutzt wird, ist das zwar schon ein Fortschritt. Aber auch dieser Strom ist mit Atomkraft und fossilen Brennstoffen erzeugt worden."

     

    Die Stadtwerke bieten deshalb den stromÖKOMOBIL-Tarif an. Er wird aus erneuerbaren Energien gewonnen und verursacht damit praktisch keinen CO2-Ausstoß. Kunden aus dem Stadtwerke-Netzgebiet, die den "Tazzari Zero" beim Autohaus Strube in Salzgitter erwerben und diesen Stromtarif nutzen, fahren dank Stadtwerke-Förderung die ersten 30.000 Kilometer gratis.

     

     Das Versorgungsunternehmen präsentiert beim Peiner Autofrühling außerdem das Stadtwerke-Energierad, ein hochwertiges Elektro-Fahrrad. Interessierte können am Stadtwerke-Stand selbst in die Pedalen treten. Dabei erleben sie dank Computersimulation, was es bedeutet, die Tour de France "normal" oder mit Unterstützung des E-Motors zu fahren. Die Stadtwerke fördern den Kauf des Rades beim örtlichen Fachhandel mit 250 Euro. Voraussetzung ist auch hier ein Ökostromvertrag mit den Stadtwerken Peine. Teilnehmen können alle Kunden aus dem gesamten Landkreis.

     

    Die Reichweite des Stadtwerke-Energierades beträgt rund 70 Kilometer, die des "Tazzari Zero" bis zu 144 Kilometer. Für den Innenstadtverkehr und Fahrten ins nähere Umland reichen diese Radien sicher aus. Wer höhere Reichweiten benötigt, aber trotzdem klimaschonend fahren möchte, dem empfehlen die Stadtwerke Erdgas-Fahrzeuge. Befristet bis zum 30. April fördern die Stadtwerke Peine Kunden aus dem Landkreis, die sich für diese Technologie entscheiden, mit 25 Tankfüllungen an der ARAL-Tankstelle am Schwarzen Weg.



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  • 31. März 2011

    Leitungserneuerung in der Bodenstedtstraße


    Verkerhsbehinderungen möglich

    In der Zeit vom 11. April bis Anfang Juni 2011 erneuern die Stadtwerke Peine in der Bodenstedtstraße (Schillerstraße-Goethestraße) die Gas- und Wasserhauptleitung sowie die entsprechenden Hausanschlüsse.

     

    Die betroffenen Anwohner wurden bereits schriftlich informiert. Im Rahmen dieser Baumaßnahme wird die Straße nach Baufortschritt jeweils halbseitig gesperrt. Verkehrsbehinderungen u.a. bei den Grundstückszufahrten sind nicht auszuschließen.



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  • 24. März 2011

    Stadtwerke bauen Stromerzeugung aus


    Energiedienstleister beteiligt sich an hocheffizientem Kraftwerk

    Peine. Die Stadtwerke Peine verfolgen eine klare Strategie: Sie wollen immer mehr Strom klimaschonend und atomkraftfrei selbst erzeugen. Das neueste Projekt im Rahmen dieser Strategie: Die Stadtwerke Peine investieren in ein hocheffizientes Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Kraftwerk in Bremen.

     

    Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Schürmann erläutert die Hintergründe: "In der Stromversorgung wollen wir uns möglichst breit aufstellen und in Zukunftsenergien investieren. Deshalb engagieren wir uns mit dem geplanten Biogas- Blockheizkraftwerk in Peine und mit unserer Beteiligung an einem Offshore-Windpark in der Nordsee für den Ausbau Erneuerbarer Energien. Weil aber der Wind nicht immer weht und die Sonne nicht immer scheint, brauchen wir auch klimaschonend erzeugten Strom, der solche Schwankungen ausgleicht.

     

    Genau das leistet die Gemeinschaftskraftwerk Bremen GmbH & Co. KG.Das geplante Kraftwerk erzeugt bei einer Leistung von 445 Megawatt (MW) fast halb so viel Strom wie ein Kernkraftwerk. Das geschieht jedoch ohne nukleare Gefahren und Atommüll, dafür aber besonders effizient und damit umweltschonend. Ein GuD-Kraftwerk verbrennt Erdgas und nutzt die entstehende Energie, um eine Gasturbine anzutreiben, vergleichbar mit einem Flugzeugtriebwerk. Dadurch entstehen heiße Abgase, die weiter genutzt werden, um Wasser zu Dampf zu erhitzen, mit dem eine Dampfturbine angetrieben wird. Mit dieser "Doppelnutzung" erreicht ein GuD-Kraftwerk mit rund 58 Prozent den höchsten elektrischen Wirkungsgrad unter den fossil betriebenen Kraftwerken. Herkömmliche Gaskraftwerke bleiben dagegen unter 40 Prozent. Noch überzeugender fällt der Umweltvergleich mit Kohlekraftwerken aus. "GuD-Kraftwerke produzieren gegenüber solchen Anlagen weniger als die Hälfte des Treibhausgases CO2", begründet Schürmann das Engagement der Stadtwerke.

     

    Die Stadtwerke Peine beteiligen sich zusammen mit weiteren kommunalen Energieversorgern vorwiegend aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen an dem Kraftwerk, das Anfang 2013 ans Netz gehen soll. Die insgesamt 15 Stadtwerke haben sich dazu zu der Stadtwerkegemeinschaft TOBI Gaskraftwerksbeteiligungs GmbH & CO. KG zusammengeschlossen. "TOBI" wird 69 MW der gesamten Kraftwerksleistung erwerben. Peine übernimmt mit einer Gesamtinvestitionssumme von ca. 3 Millionen Euro einen Leistungsanteil von 3 MW. Mit dieser Leistung ließen sich etwa 5.000 Peiner Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen. TOBI ist einer von vier Gesellschaftern des Gemeinschaftskraftwerkes Bremen und hält 15,5 Prozent der Anteile. Die Mehrheit liegt bei der swb AG Bremen. Weitere Gesellschafter sind der Frankfurter Energieversorger Mainova AG und die DB Energie, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn.

     

    Der eigene Strom müsse nicht immer vor der Haustür erzeugt werden, erläutert Schürmann. "Als Stadtwerke einer mittelgroßen Stadt könnten wir ein solches Kraftwerk, das rund 450 Millionen Euro kostet, nicht selbst errichten. Aber im Verbund mit anderen Stadtwerken, die sich ähnlichen Zielen bei Eigenerzeugung und Klimaschutz verschrieben haben, können wir den großen Energiekonzernen ein Stück weit Paroli bieten. Und angesichts eines deutschlandweiten Stromnetzes, ist der Standort des Kraftwerkes dann nicht von Bedeutung."



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  • 24. März 2011

    Bauzeitverlängerung in der Marktstraße


    Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte April 2011 an

    Seit dem 28.02.2011 ist die Marktstraße zwischen Werderstraße und Pulverturmwall wegen Bauarbeiten zur Reparatur einer Fernwärmeleitung gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Der Abschluss der Baumaßnahme war für Anfang nächster Woche geplant.

     

    Die notwendigen Arbeiten müssen aus technischen Gründen jedoch ausgeweitet werden. Der vorliegende Schaden macht zudem auf Grund der Baukonstruktion des betroffenen Schachtes eine räumliche Ausdehnung der Reparaturarbeiten unmittelbar vor den Straßenzug Pulverturmwall notwendig. In Folge dessen verlängert sich die Baumaßnahme bis voraussichtlich Mitte April 2011. Ein aus Versorgungssicht bei dieser Baumaßnahme betroffenes Gebäude wird über eine mobile Heizstation versorgt, der Eigentümer ist benachrichtigt.



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  • 16. März 2011

    Spielnachmittag im Hallenbad


    Spielen, Baden, Wasserspaß

    Im Peiner Hallenbad an der Gunzelinstraße gibt es am Samstag, 19.03.2011 von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr zum dritten Mal einen ganz besonderen Wasserspaß.

     

    Hallo liebe Kinder! Unter dem Motto "Spielen - Baden - Wasserspaß" dreht sich im Peiner Hallenbad am Samstag, 19.03.2011 alles nur um Euch! Regen? Sturm? Langeweile? Das alles gibt es bei uns im Hallenbad nicht! Euch erwartet jede Menge Spaß und Aktion im Wasser mit dem Spielmobil der DLRG. Mit Wasserwippe, Laufmatte und jeder Menge Bällen laden wir Euch zum ausgelassenen Toben im Wasser ein. Das Spielmobil hält außerdem noch einige Spiel-Überraschungen für Euch bereit. Und das Beste: Ihr dürft an diesem Tag Eure Schnorchel, Taucherbrillen und eigenen Wasserspieltiere mitbringen und im Wasser benutzen! Worauf wartet Ihr? Packt die Badehose ein und ab mit Euren Freunden zum gemeinsamen Spaß ins Hallenbad!



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  • 25. Februar 2011

    Bauarbeiten in der Marktstraße


    Reparaturarbeiten an Fernwärmeleitung

    In der Zeit vom 28.02.2011 bis voraussichtlich 21.03.2011 wird die Marktstraße zwischen Werderstraße und Pulverturmwall wegen Bauarbeiten zur Reparatur einer Fernwärmeleitung gesperrt.

     

    Eine Umleitung ist ausgeschildert. Die notwendigen Arbeiten werden im Auftrag der Stadtwerke durch die Firmen Wolff und Schöttle ausgeführt. Die Anwohner wurden von der Stadtwerken Peine in einem persönlichen Anschreiben vorab informiert.



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  • 16. Februar 2011

    Offener Brief an Herrn Jürgen Eggers, die Partei DIE LINKE


    Fragenkatalog zur Biogasanlage in Peine

    Sehr geehrter Herr Eggers, vielen Dank für Ihr Schreiben vom 9. Februar. Ich freue mich über Ihr Interesse an unserem Biogas-Projekt an der Woltorfer Straße, das wir zusammen mit zwei Partnern realisieren möchten. Ihre Fragen zu diesem Vorhaben beantworte ich gern.

     

    Gestatten Sie mir jedoch einige Vorbemerkungen. Diese sind aus meiner Sicht nötig, um das Projekt in einen größeren Gesamtzusammenhang einzuordnen.

     

    Der globale Klimaschutz gehört fraglos zu den großen Herausforderungen der Gegenwart. Die Energiewirtschaft kann ganz maßgeblich dazu beitragen, dass die Weltgemeinschaft ihre Klimaschutzziele erreicht. Insbesondere muss es gelingen, den CO2-Ausstoß bei der Strom- und Wärmeproduktion deutlich zu reduzieren.

     

    Die nötige Energiewende verlangt nach einem Energiemix, in dem Erneuerbare Energien, die die Umwelt nicht mit zusätzlichem CO2 belasten, neben Kraft-Wärme-Kopplung, und erhöhter Energieeffizienz die zentrale Rolle spielen. Biogas ist in diesem Sinne ein Energieträger mit Zukunft, denn die zur Biogaserzeugung eingesetzten Pflanzen entziehen der Atmosphäre genauso viel Kohlendioxid, wie bei der Verbrennung freigesetzt werden. Diese Energiewende schaffen wir nur, wenn wir solchen Überlegungen vor Ort - also auch bei uns in Peine - Taten folgen lassen.

     

    Es gilt das Motto des Agenda-21-Prozesses: "Global denken - lokal handeln". Von allen heute verfügbaren Technologien zur Stromerzeugung hat die Biogasnutzung in Blockheizkraftwerken die beste Klimabilanz. Voraussetzung ist, dass ein schlüssiges Konzept für die Nutzung der gleichzeitig erzeugten Wärme vorhanden ist. Dies ist in unserem Projekt der Fall, da die gesamte Wärme in das Fernwärmenetz eingespeist werden kann.

     

    Die Stadtwerke Peine haben mit der Stadt als ihrer Gesellschafterin vor gut einem Jahr einen Zielkatalog vereinbart, in dem unter anderem das Ziel der klimafreundlichen Eigenerzeugung festgeschrieben wurde. Schon bald soll die Hälfte unseres Stromabsatzes bei Privatkunden und Kleingewerbe unserer eigenen Produktion entstammen. Die geplante Biogasanlage ist ein wesentlicher Schritt, um diesen Zielkatalog umzusetzen.

     

    In der Vereinbarung ist außerdem festgehalten, dass sich die Stadtwerke Peine als ein regional verwurzeltes Unternehmen betrachten. Auch vor diesem Hintergrund ist unser Biogas-Engagement zu sehen. Wie Sie wissen, wird die benötigte Biomasse von Landwirten aus der unmittelbaren Umgebung geliefert, und die Gärreste werden anschließend wieder als Dünger auf die Felder aufgebracht. Wir schaffen damit einen regionalen Wirtschaftskreislauf, sorgen dafür, dass Wertschöpfung in der Region stattfindet und sichern Arbeitsplätze für das Peiner Land.

     

    Übrigens: Die Eigenproduktion von Strom und Wärme stärkt die Stadtwerke Peine im Wettbewerb. Wir verschaffen uns selbst als Stadtwerke, aber damit auch den Menschen in Peine, mehr Unabhängigkeit von einem oligopolistisch organisierten Energiemarkt. Aus all diesen Gründen halten wir die geplante Biogasanlage für ein ökologisch wie ökonomisch wirklich nachhaltiges Peiner Zukunftsprojekt.

     

    Doch nun zur Beantwortung Ihrer Fragen:

     

    1. Laut den Presseberichten soll der genaue Standort der Biogasanlage neben der Firma Corovin sein. Welche Dimension wird diese Anlage erhalten?

     

    Die Anlage benötigt gegenüber vergleichbaren Biogasanlagen relativ wenig Platz. Sie hat einen Flächenbedarf von insgesamt 22.000 m².  Das entspricht ungefähr drei Fußballfeldern. Davon benötigen Fermenter, Gärrestbehälter und Silos selbst nur etwa die Hälfte der Fläche. Auf diesem relativ kleinen Areal werden jährlich etwa 6 Millionen m³ Biogas mit einem Energiegehalt von rund 30 Millionen kWh produziert. Damit ersetzen wir klimafreundlich und ökomomisch sinnvoll etwa 6 % der in Peine jährlich verbrauchten Erdgasmenge.

     

    2. Wie weit ist der tatsächliche Planungsstand?

     

    Die Biogas Peine GmbH wird die Anlage bauen und betreiben. Die Gesellschaft befindet sich gegenwärtig in Gründung. Gesellschafter sind die enercity Contracting GmbH, die Landwirtschaftliche Biogas Peine Beteiligungs-GmbH & Co. KG sowie die Stadtwerke Peine GmbH. Zurzeit werden die technischen Planungsunterlagen erstellt und genehmigungsrechtliche Fragen geklärt. Unser Ziel ist es, die Biogas-BHKW-Module bis Ende 2011 in Betrieb zu nehmen. Die Module werden Erdgas-BHKW-Module ersetzen, die das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht haben.

     

    3. Mit welchem Material soll diese Anlage betrieben werden?

     

    Es werden ausschließlich nachwachsende pflanzliche Rohstoffe aus der Region eingesetzt. Dazu gehören Feldfrüchte wie Mais, Roggensilage, Zuckerrüben, Gras und Hirse.

     

    4. Wird für den Betrieb der Anlage landwirtschaftliche Nutzfläche der Produk- tion von Nahrungsmitteln entzogen?

     

    5. Was wird gegen mögliche regionale Flächenkonkurrenzen zwischen Anbau- flächen für Nahrungsmittel-, Futtermittel und Energiepflanzenerzeugung unternommen?

     

    Selbstverständlich stehen Flächen, auf denen Pflanzen für die Biogasproduktion wachsen, für die Erzeugung von Nahrungsmitteln nicht mehr zur Verfügung. Das ist jedoch nicht negativ zu bewerten. Für die Landwirte und ihre Familien erschließt sich so eine weitere Einkommensquelle, die den Betrieb des Hofes und die übrige landwirtschaftliche Produktion in Zeiten des Höfesterbens oftmals erst absichert. Außerdem wird der Anbau von Pflanzen für die Biogasproduktion keinesfalls zu Nahrungsmittelengpässen führen.

     

    Die FAO (Food and Agricultural Organisation of the United Nations, siehe www.fao.org) weist in ihren jährlichen Berichten nach, dass es weltweit eine Überschussproduktion von Nahrungsmitteln gibt. Außerdem reagieren Landwirte gerade in den Agrarstaaten Süd- und Nordamerikas, zunehmend aber auch in Osteuropa, sehr elastisch auf Nachfrageänderungen. Das heißt, dass sie bei Bedarf und entsprechenden Marktbedingungen problemlos zusätzliche Flächen nutzen und Nahrungsmittel produzieren können. Die europäische Union ist im Übrigen immer noch Überschussproduzent von Agrarprodukten. Für die Biogasproduktion können in Deutschland mindestens 2 Mio. ha Fläche genutzt werden, ohne dass es zu Einschränkungen bei der Nahrungs- und Futtermittelproduktion oder zu Beeinträchtigungen des Naturschutzes kommt. Tatsächlich genutzt wird mit 650.000 ha Fläche bundesweit erst ein Drittel dieser Fläche. (Fachverband Biogas, Stand 2010).

     

    6. Inwieweit sind mögliche negative Umwelteinflüsse durch intensive Land- wirtschaft (Monokulturen, Boden- und Grundwasserbelastung, Artenrück gang) bedacht?

     

    Unendlich scheinende Mais-Plantagen mit ihren unzweifelhaft negativen Folgen für Umwelt und Tiere, müssen Sie nicht befürchten. Sowohl die EU-Gesetzgebung als auch das landwirtschaftliche Prinzip des Fruchtwechsels verhindern Monokulturen solchen Ausmaßes. Die Einhaltung der Fruchtfolge ist im Interesse der Landwirte, um einer Erkrankung der Pflanzen und empfindlichen Ertragseinbußen vorzubeugen. Außerdem nutzen Landwirte den biologischen Effekt, dass nach dem Wechsel der Fruchtarten höhere Erträge im Folgejahr zu erwarten sind.

     

    Mit den Cross-Compliance-Vorgaben der EU wird der Anbau von mindestens drei verschiedenen Pflanzenkulturen verbindlich festgelegt. Für jede Pflanzenart muss mindestens ein Flächenanteil von 15% genutzt werden. Verstößt ein Landwirt gegen diese Regel, erhält er nicht die für sein wirtschaftliches Überleben notwendigen EU- Beihilfen. Unabhängig von der EU-Gesetzgebung hat der Landwirt noch ein weiteres Interesse unterschiedliche Pflanzen anzubauen: Ein breiteres Angebot reduziert die Risiken, die sich aus Preisschwankungen am Agrarmarkt für ihn ergeben.

     

    Betrachtet man nur die Pflanzenproduktion für die geplante Biogasanlage in Peine, so werden allein für diesen Zweck mehrere Arten angepflanzt werden. Mais wird dabei zwar die größte Menge ausmachen. Aber es werden auch Gras und standortspezifisch Zuckerrüben, Hirse und andere Pflanzen genutzt werden. Auch das trägt zu einer deutlichen Vielfalt im Anbau bei.

     

    Ein kurzer Blick in die Zukunft: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird im kommenden Jahr novelliert. Viel spricht schon jetzt dafür, dass es die Möglichkeit zum großflächigen Maisanbau mit einem geringeren sogenannten Nawaro (Nachwachsende Rohstoffe)-Bonus einschränken wird. Eine Förderung von standortangepassten Biogasanlagen wird dagegen vom Gesetzgeber als positiv bewertet.

     

    Zum Grundwasser: Eine intensive Bodenbewirtschaftung mit hohen Erträgen entzieht dem Boden auch viele Nährstoffe. Im Ergebnis schont das wiederum das Grundwasser. Trotzdem kommt es nicht zu einer Verarmung der Böden, weil die Gärreste der Biogasanlage wieder als Dünger auf den Acker aufgebracht werden. So wird eine nachhaltige Nährstoff-Kreislaufwirtschaft betrieben.

     

    7. Welche Ausgleichsflächen sind durch die Bebauung der jetzigen Acker- flächen geplant?

     

    Konkrete Flächen können zum derzeitigen Planungsstand noch nicht genannt werden. Aber es wird selbstverständlich Ausgleichsflächen geben. Auf dem Gelände der Biogasanlage wird voraussichtlich eine Fläche zum Sammeln und Versickern von Regenwasser zur Verfügung gestellt. Möglich ist auch eine bepflanzte Wallumfriedung der Anlage. Externe Ausgleichsflächen sind noch nicht bestimmt, werden aber im Zuge der Genehmigung konkret ausgewiesen und angelegt.

     

    8. Sind zum Betrieb der Anlage Abfälle aus Geflügelmastbetrieben eingeplant?

     

    Abfälle aus Schweine- oder Geflügelmastbetrieben wie Gülle und Mist werden keine Verwendung finden. Es kommen ausschließlich nachwachsende pflanzliche Rohstoffe zum Einsatz.

     

    9. Aus welchem Einzugsgebiet soll das Material zum Betrieb der Anlage kommen?

     

    Die landwirtschaftlichen Betriebe, die die Substratlieferungen sichern werden, liegen in einem Umkreis von rd. 15 km um Peine.

     

    10. Welche Sicherheitsvorschriften gibt es für den Betrieb von Biogasanlagen und wie gut werden diese eingehalten werden können?

     

    11. Welches "Restrisiko" gibt es?

     

    Die Biogasanlage erhält selbstverständlich eine Sicherheitstechnik, die sich auf dem neuesten Stand befindet. Ein unabhängiges Gutachten hierüber wird in Auftrag gegeben. Die fertige Biogasanlage wird nach der Betriebssicherheitsverordnung abgenommen und anschließend jährlich neu überprüft. Daneben existieren die sogenannten Landwirtschaftlichen Sicherheitsregeln für Biogasanlagen sowie viele weitere allgemein anerkannte Sicherheitsregeln für den Betrieb von gastechnischen Anlagen. Alle diese Regeln werden an der Woltorfer Straße zur Anwendung kommen.

     

    In der Biogasanlage entstehende Gase können bei unsachgemäßem Umgang zur Explosion, Erstickung oder Vergiftung führen. Proteinreiche Substrate können zu relativ hohen Anteilen des hochgiftigen Schwefelwasserstoffs im Biogas führen. Methan hat pro Masse einen 25-fach höheren Treibhauseffekt als Kohlendioxid. Daher sind Emissionen an Biogasanlagen durch einen ordnungsgemäßen Betrieb zu vermeiden. Biogas explodiert nicht - es kann im Brandfall jedoch zu Verpuffungen kommen. Die moderne Sicherheitstechnik, die solche Unfälle zu vermeiden hilft, werden wir selbstverständlich einbauen.

     

    Die Gefahr, dass klimaschädliches Methan aus der Anlage entweicht, ist minimal. Ein solcher Fall würde nämlich zu hohen wirtschaftlichen Einbußen führen. Betreiber von Biogasanlagen haben also ein großes Eigeninteresse, Methanverluste von vornherein zu vermeiden. Im Übrigen verfügen die beteiligten Partner über jahrelange Erfahrungen im sicheren Betrieb von Biogasanlagen und Gasnetzen.

     

    Der Anteil des Schwefelwasserstoffs im Biogas ist äußerst gering, da ausschließlich pflanzliche Rohstoffe vergärt werden. Diese enthalten von Natur aus wenig Schwefelwassersstoffe. Eine Entschwefelungsanlage sorgt dafür, dass das verwendete Biogas praktisch schwefelfrei ist.

     

    12. Welche Reststoffe fallen beim Betrieb der Biogasanlage an? Wie und wo werden diese möglichen Reststoffe weiterbehandelt bzw. entsorgt?

     

    Zu den großen Vorteilen unseres Konzepts gehört die Nährstoff-Kreislaufwirtschaft, die wir bei unserem Projekt betreiben. Die gleichen Stoffe, mit denen die Anlage beschickt wurde, verlassen diese zu rund 70 % wieder. Diese sogenannten Gärreste werden als wertvoller Wirtschaftsdünger zurück auf die Äcker gebracht und ersetzen zum Großteil Mineraldünger. Sie sind auch ein wichtiger Baustein für die Humusbildung im Ackerboden.

     

    Zur Behandlung der Gärreste: Diese werden von einer Schneckenpresse in einen streufähigen, festen Teil und einen flüssigen Teil, das Presswasser, getrennt. In dieser Form können sie in den Wintermonaten, wenn keine Ausbringung auf den Feldern möglich ist, zwischengelagert werden. Für die festen Gärreste werden freie Siloflächen genutzt, für das Presswasser stehen Gärrestbehälter zur Verfügung.

     

    13. Welche Verkehrsbelastung ist bei Betrieb der Anlage zu erwarten?

     

    Zu einer wahrnehmbaren zusätzlichen Verkehrsbelastung kommt es nur an wenigen Tagen im Jahr. In der Regel sind nur ein bis zwei Fuhren pro Tag notwendig. Diese beiden LKW werden im Gewerbegebiet nicht wahrnehmbar sein. Erhöhter Verkehr findet nur gegen Mitte September zur Erntezeit statt. Dann werden für etwa sieben bis zehn Tage die Lkw die Ernte anliefern. Da sich die Anlage im Gewerbegebiet befindet, sehen wir keine Beeinträchtigung für den privaten Anlieger.

     

    14. Wo sollen die in den Zeitungsartikel genannten Blockheizkraftwerke stehen?

     

    Die Stadtwerke Peine greifen auf eine bereits bestehende Infrastruktur zurück. Das seit 1990 mit Erdgas betriebene Heizkraftwerk an der Woltorfer Straße 64 ist allerdings in die Jahre gekommen und zum Teil sanierungsbedürftig. Die Biogas-BHKW-Module werden dort Erdgas-BHKW-Module ersetzen, die das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht haben.

     

    15. Wie und wo sollen Stromleitungen verlegt werden?

     

    Um das erzeugte Biogas zu nutzen und zu verstromen sind keine neuen Stromleitungen notwendig. Die Stadtwerke Peine nutzen auch hier die bereits vorhandene Infrastruktur: das gut ausgebaute Strom- und Fernwärmenetz der Stadtwerke Peine. Lediglich eine Leitung zum Transport des Biogases von der Anlage zum Heizkraftwerk wird neu verlegt werden. Das Biogas wird getrocknet, entschwefelt und durch eine 2 km lange Gasleitung zum Heizkraftwerk der Stadtwerke an der Woltorfer Straße transportiert. Dort wird es in BHKW-Modulen umweltfreundlich und hocheffizient zur Strom- und Wärmeproduktion genutzt. Die erzeugte Strommenge reicht aus, um 3.500 Haushalte mit Strom und 1.100 Haushalte nahezu CO2 -frei mit Wärme zu versorgen.

     

    16. Wann wird sich die Anlage amortisieren?

     

    Das Biogasprojekt ist nachhaltig und ökonomisch sinnvoll, zumal die Wertschöpfung in der Region verbleibt. Die Wirtschaftlichkeitsrechnungen wurden u.a. im Aufsichtsrat der Stadtwerke Peine vorgestellt.

     

    17. Wie hoch wird die Emissions- und Geruchsbelastung sein, insbesondere für die Bewohner der Peiner Oststadt und den Ortsteilen Dungelbeck, Essinghausen/Duttenstedt und Woltorf?

     

    Es wird alles getan, um eine mögliche Geruchsbelästigung zu vermeiden. Sowohl die Silage Behälter als auch das Gärrestelager sind abgedeckt. Die Vergärung selbst erfolgt bei Luftabschluss unter einer Folie. Zur Geruchsentwicklung kann es tatsächlich nur bei der Beschickung kommen, wenn die Abdeckung im Silage Silo kurzzeitig geöffnet wird. Diese Geruchsentwicklung ist also nur von kurzer Dauer und findet lediglich im unmittelbaren Bereich der Anlage statt.

     

    18. Wie verträgt sich die geplante Anlage mit den Interessen der benachbarten Firmen und dem 'Unabhängigen Jugendzentrum' in unmittelbarer Nachbarschaft?

     

    Zu diesem Punkt seien an die massiven Proteste der Peiner Jugendlichen im Zusammenhang mit dem in den 80er-Jahren geplanten Giftmüll-Lager erinnert. Daher hierzu die Frage, inwieweit die besonderen Belange des UJZ Peine bei den Planungen berücksichtigt wurden. Dabei ist nicht nur der normale Betrieb des UJZ gemeint, sondern auch Großveranstaltungen, wie das etablierte jährliche Sommer-Open-Air-Festival, bei dem die umliegenden Felder zumeist zum Campen der Besucher genutzt werden.

     

    Der Vergleich einer Biogasgasanlage mit einem Giftmülllager verbietet sich von selbst. Mit den benachbarten Firmen haben wir Gespräche geführt. Das Baugrundstück liegt in einem Gewerbegebiet mit gültigem Bebauungsplan und wird entsprechend den Vorgaben gewerblich genutzt werden. Ob und inwieweit die verbleibenden Grundstückflächen weiter für Open Air Festivals des UJZ Peine zur Verfügung stehen, muss der Eigentümer der Freiflächen entscheiden.

     

    19. Wie viele und was für Arbeitsplätze werden entstehen?

     

    Dieses Projekt ist ein Gewinn für unsere Region. Die gesamte Wertschöpfung bleibt im Peiner Land. Das beginnt beim Substratanbau, reicht über den Betrieb der Anlage und die klimafreundliche Strom- und Wärmeerzeugung, bis zur Schaffung und zum Erhalt von Arbeitsplätzen. Für den Betrieb der Anlage selbst werden etwa vier oder fünf Teilzeitkräfte benötigt. Durch den Betrieb der Anlage werden aber auch landwirtschaftliche und gewerbliche Existenzen durch Aufträge gesichert, z.B. durch Wartung und Reparatur der elektrischen Bauteile, Grundstückspflege und Substratlieferung. Wir stärken mit dem Projekt sowohl den Wirtschaftsstandort Peine als auch die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Partner.

     

    Es sei ebenfalls daran erinnert, dass sich die Firma Corovin (Benecke) damals deutlich gegen die Ansiedlung der Firma Rethmann ausgesprochen hatte, da bei Umsetzung der ursprünglichen Planungen der Firmenstandort Peine in Gefahr gewesen wäre.

     

    Die Firma Fiberweb Corovin gehört weltweit zu den führenden Fließstoffherstellern und hat einen sehr hohen Sicherheits- und Qualitätsanspruch an ihre Produktion. Im Rahmen der Verhandlungen über den Erwerb des Grundstücks haben wir das Biogasprojekt dort ausführlich vorgestellt. Bei der Besichtigung einer vergleichbaren Anlage konnten sich die Verantwortlichen davon überzeugen, dass durch die Biogasanlage keine Beeinträchtigung der Mitarbeiter und der Produktion zu erwarten ist. Inzwischen liegt uns ein notarielles Kaufangebot der Firma Fiberweb Corovin für das Grundstück vor.

     

    20. Welche Alternativ-Standorte wurden geprüft und warum wurde sich für den Standort an der Woltorfer Straße entschieden?

     

    Neben dem aktuellen Standort, haben wir noch das Gelände der ExxonMobil an der Woltorfer Straße als Standort geprüft. Derzeit findet dort eine Bodensanierung statt. Da noch nicht absehbar ist, wann diese Sanierung abgeschlossen sein wird, mussten wir die Verhandlungen frühzeitig abbrechen.

     

    Drei wesentliche Faktoren waren ausschlaggebend für den gewählten Standort an der Woltorfer Straße: Für den vorgesehenen Standort gibt es einen rechtsverbindlichen Bebauungsplan, der Industriegebiet festsetzt. Außerdem liegt das Grundstück relativ nah zum Heizwerk an der Woltorfer Straße 64, und es gibt eine gute verkehrstechnische Anbindung.

     

    Sehr geehrter Herr Eggers, ich hoffe, ich konnte Sie mit meinen Antworten und meiner Vorbemerkung von der Richtigkeit unseres Zukunftsprojektes überzeugen und in Ihrer grundsätzlichen Aufgeschlossenheit gegenüber dem Energieträger Biogas bestärken.

     

    Abschließend möchte ich Ihnen mitteilen, dass wir dieses Antwortschreiben zeitgleich der regionalen Presse zur Verfügung gestellt haben.

     

    Freundliche Grüße

     

    Ralf Schürmann



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  • 11. Januar 2011

    Falsche Stadtwerke-Mitarbeiter in Peine unterwegs


    Die Stadtwerke Peine warnen erneut vor Geschäften an der Haustür

    Bei den Stadtwerken häufen sich derzeit Mitteilungen, dass Vertreter von Stromanbietern unangemeldet vor der Tür stehen und sich als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgeben. Die angeblichen Stadtwerke-Mitarbeiter lassen sich die Stromrechnung zeigen, um den Kunden über vermeidlich günstigere Wahlprodukte zu beraten.

     

    Vermutlich erhalten die besuchten Kunden in den nächsten Tagen ein Stromangebot oder einen neu abgeschlossenen Vertrag, der nicht gewünscht war. Die Stadtwerke Peine raten Kunden und Verbrauchern dringend, sich immer zuerst den Dienstausweis zeigen zu lassen, bevor sie jemanden in die Wohnung lassen.

     

    Rechnungen sollten niemals gezeigt werden, denn damit gelangen wichtige persönliche Daten an nicht vertrauenswürdige Stellen. Nehmen Sie sich ein paar Tage Zeit, um die Unterlagen genau zu prüfen, bevor Sie eine Vertragsunterschrift leisten. Im Zweifelsfall fragen Sie bei Ihren Stadtwerken nach.

     

    "Kawaletz": " Wir weisen noch einmal ausdrücklich darauf hin: Die Stadtwerke Peine führen keine Tarifberatungen an der Haustür durch. Unsere Mitarbeiter vereinbaren vorab einen Termin, bevor Sie einen Kunden besuchen und führen immer einen Dienstausweis mit sich."

     

    Die Stadtwerke Peine sind daran interessiert, wer in ihrem Namen Haustürgeschäfte tätigt. Für sachdienliche Hinweise oder weitere Fragen stehen Ihnen unsere Kundenberater unter der Rufnummer 05171-46-333 zur Verfügung. Sollten bereits unerwünschte Verträge an der Haustür zustande gekommen sein, können die Kunden vom 14-tägigen Widerrufsrecht Gebrauch machen. Hier genügt ein kurzer Brief an den fremden Stromversorger mit Unterschrift.



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Stadtwerke Peine.

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